Zitat:
Zitat von merz
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Sie scheint irgendwie so zu gehen: Wenn die Menge der Erwerbstätigen schrumpft, der wirtschaftliche Output (wie immer man das misst) aber nicht, ist alles in Ordnung.
Tja, also erstens wissen wir das mit dem Nichtschrumpfe nicht und zweitens geht es am Problem vorbei, denn im Rentensystem wächst die Menge der Nichterwerbstätigen wie ich gehört habe…
m.
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Ich habe mal dazu (Verhältnis erwartete Arbeitsproduktivität - Erwerbstätige - Rentner ) chatgpt unterschiedliche Szenarien durchrechnen lassen:
https://chatgpt.com/s/t_692c2728ccb0...4c969d49bd9c84
Nimmt man noch mögliche Kompensationsfaktoren dazu (Einzahler, Vermögenssteuer) scheint mir eine Rentenabsicherung für die nächsten 30 Jahre gut möglich, ohne gravierende Einschränkungen der Lebensqualitäten.
Zitat:
Daraus folgt:
Szenarien mit kleinem Rückgang der Erwerbstätigen (z. B. −2…−5 %) und moderater Rentensteigerung (≈+10–20 %) können mit jährlichen Produktivitätszuwächsen um 0,5–0,9 % p.a. in Reichweite bleiben.
Szenarien mit starken Rückgängen bei Erwerbstätigen (−10…−15 %) und großen Rentensteigerungen (+20…+30 %) benötigen deutlich höhere Produktivitätszuwächse (≈1,0–1,4 % p.a.), die nicht sicher zu erwarten sind — dann wären zusätzliche Maßnahmen (höhere Beiträge, späteres Rentenalter, mehr Zuwanderung, staatliche Zuschüsse oder Leistungssenkungen) sehr wahrscheinlich nötig.
Kurz: „Weniger Erwerbstätige = möglich, aber nur bei ausreichend hohem Produktivitätswachstum und/oder flankierenden Maßnahmen.“
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