Moin,
ich verstehe diese (immer wiederkehrende) Diskussion nicht.
Bei einem ehrlichen Kassensturz sind die Gesamtkosten unseres Hobbys um ein vielfaches höher als die Startgebühren - selbst für die größten Events mit einem Label: Ausrüstung(1), Fahrten zu den Trainingsstätten(2), Eintritte, Mitgliedsdsgebühren, Reisen in Trainingslager(3) und zu den Wettkämpfen, Berge von Wäsche(4), Ernährung(5) und nicht zuletzt die viele Zeit(6), die wir für unser Hobby aufwenden.
Munter bleiben,
Christian
(1) Mal ehrlich: Wer hat nur ein Rad, nur ein Paar Laufschuhe, kein Spielzeug für's Schwimmen?...
(2) Oder nehmt Ihr etwa immer das Rad, um zum Schwimmen oder zum Lauftreff zu kommen? Autofahren ist teuer, viel teurer als man so gemeinhin denkt!
(3) Frei nach Loriot: Ein Triathlonleben ohne Trainingslager ist möglich, aber sinnlos.
(4) Bei mir ist einmal Spocht in der kalten Jahreszeit i.d.R. eine Waschmaschinenladung. So viele Garnituren muss man zum einen erst mal haben. Und zum anderen kostet die Waschmischine in der Dauerschleife natürlich auch. Wobei der Energieaufwand für das Trocknen der Wäsche sehr gerne vergessen wird.
(5) Auch wenn die Meinungen über "gut" - Vegan?! Paleo?! NEMs?! - stark differieren. "Gut" und viel;-) muss es für den gemeinen Feld- Wald- und Wiesentriathleten schon sein.
(6) Bei der Zeit ist es natürlich sehr schwierig, einen Preis dran zu machen. Schließlich "verschwenden" wir unser kostbarstes Gut alle gerne für unser Hobby! Dazu nur zwei Gedanken: Was wäre, wenn wir diese Zeit für gemeinnützige Tätigkeiten verwenden würden? Selbst bei einem Job für den Mindestlohn kämen locker tausende von Euro zusammen...