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Alt 24.06.2025, 15:23   #20
lepeters
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.08.2021
Beiträge: 185
Ich war auch auch Teil des Rennens und kann hier einen kurzen Bericht geben.
Nächstes Jahr wieder als 70.03 ausgetragen, außer Änderungen an der Radstrecke wird sich das Rennen aber nicht ändern.

Gesamteindruck:
Schöne Region, waren insgesamt eine Woche vor Ort. Anreise aus dem Münsterland über 2 Tage mit Zwischenstopp gesplittet. Vor Ort hatten wir ein AirBnb, ca 2km von der Wechselzone und 1,5km vom Schwimmstart entfernt.
Organisatorisch war es aus meiner Sicht super. Die Schwimmstrecke wurde Freitags schon teilweise ins Meer gesteckt. Die Startnummernausgabe ging etwas zäh, aber ich war auch einer der ersten am Freitag.... von daher kein Problem.
Die Radstrecke war am Dienstag bereits auf die Straße gemalt, also Streckencheck ging sogar ohne die gpx reibungslos.

Zur "Messe" kann ich nichts sagen, da ich nicht da war. Hatte jetzt aber auch nicht den Anschein, da etwas verpasst zu haben.

Insgesamt waren wohl 1600 Helfer im Einsatz. Die waren alle so herzlich, nett, hilfsbereit, eingagiert. Der tosende Applaus bei der Siegerehrung für die Helfer war mehr als verdient. Cheapeau!

Einziges Manko (persönlich): Sprachbarriere. Ich habe noch nie in Europa eine Region erlebt, wo quasi kein Mensch englisch spricht. Wirklich niemand. Da ich leider auch kein französisch spreche, musste man sich irgendwie durcharbeiten.

Würde ich das Rennen empfehlen?
Persönlich würde ich nicht nochmal zu einer LD oder 70.3 anreisen. Als Deutscher war man schon sehr alleine. Das Rennen war zu 80% Franzosen, der Rest waren Briten, Belgier und ein paar Amis. Aber um mal wieder neue Reise und Wettkampfziele auszutesten war es toll!

Landschaftlich schöne Region, das Meer und der riesige Strand ebenfalls super schön. Wer auch mal links und Rechts schaut, spürt an jeder Ecke in der Stadt den Vibe vom Globe Vendee. Schön, dass auch andere Sportarten dort gefeiert werden.
Die Stimmung an der Strecke war aber super.
Auf der Radstrecke waren erstaunlich viele Menschen am Rand. Die Straßen selber glichen aber eher den heimischen münsterländischen Nebenstraßen. Sehr rauer Asphalt, oft sehr grobe Asphaltflicken, kaum mal rollender Asphalt, zudem zig typisch französische Bumper. Wer also seine Verpflegung am Rad halten will, muss stramme Gummibänder einsetzen
Die Laufstrecke war an sich total schön, es ging an der Strandpromenade hoch und runter. Und es waren seeeeehr viele Zuschauer. Es war unfassbar laut. Vor allem rund um den Zielbereich waren die Straßen in mehreren Reihen besetzt. Mega!


Zum eigenen Rennen folgt ein eigener Bericht.
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