Zitat:
Zitat von iChris
Magst du vielleicht noch was rund um das Rennen schreiben. Eventgelände, Hotels in der nähe,...
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Wir hatten Glück und Hotel direkt gegenüber der Wechselzone (Hotel Vertime), das fand ich perfekt. Parkplätze (15 Eur/Tag) direkt am Hotel, Ironmanfrühstück ab 3:30 Uhr. Die Straße vor dem Hotel hat eine extra Fahrradspur, so konnte man gut noch ein paar Kilometer rausfahren (an französische Fahrweise denken, als "Saarfranzosen" sind wir das gewöhnt

).
Das Eventgelände war übersichtlich. Briefing und Ausgabe Startunterlagen, Slotvergabe im Kongresszentrum "Les Atlantes". Neu war mir, dass man den Rucksack nicht gleich bekam sondern extra im Merchandise Zelt abholen musste - ein Schelm, wer böses dabei denkt....
Briefing fand auf englisch und zweimal auf französisch statt, ich schätze 80-90 % der Athleten waren Franzosen. Ungewöhnlich viele Ersttäter, das hat mich überrascht. Das Briefing war sehr kurzweilig und nicht durch Werbung in die Länge gezogen (das hatte ich aus Maastricht fürchterlich in Erinnerung).
Das Merchandise Zelt war rappelvoll und angesichts der Temperaturen kaum auszuhalten, aber ich bin da eh nicht der Freund von. Daher kann ich auch nichts zu den sonstigen Angeboten im Außengelände (Stände, Yoga, Interviews) sagen.
Das Buffet im Ziel soll sagenhaft gewesen sein, sagt mein Mann, der die zwei Stunden Warten auf mich sinnvoll nutzte und alles abräumte. Ich kann im Ziel nichts essen.
Im Ort kann man alles fußläufig erreichen: Vom Hotel/Wechselzone zum Schwimmstart waren es etwa 1,5km. Aus dem Hotel in die Wechselzone, alles fertig machen, noch mal ins Hotel und frühstücken, in den Neo und ab zum Start. Die Afterrace Beutel wurden von Helfern aufgehängt und fanden sich im Ziel sofort wieder. Dann in die Wechselzone, Rad holen und über die Straße ins Hotel und unter die Dusche. Sagenhaft.
Fast alles klappte ohne Warten, ich habe noch nie so viele Helfer gesehen. Nur das Abholen der Startunterlagen war etwas zäh, wir waren schon am ersten Tag (Freitag) da und da fehlte den Helfern noch ein wenig die Übung. Im Vorfeld hieß es, man müssen die deutsche Lizenz und ID noch mal zeigen, interessierte aber niemanden.
Attest braucht man nicht mehr in Frankreich, aber man musste sich zweimal durch irgendwelche Videos klicken und alle Gefahren zur Kenntnis nehmen, dazu gab es entsprechende Mails.
Wechselzone war sehr großzügig (dadurch auch etwas längere Wege), es gab Bänke und weitere Sitzmöglichkeiten bei den Beuteln zum Umziehen, mehr als genug Dixies, die Räder hatten Platz. Einzig Dixies am Start haben gefehlt, aber vielleicht habe ich die übersehen. Rolling Start wie wohl immer, gefühlt haben sich die Leute auch ganz sinnvoll eingeordnet. Vielleicht war es ganz gut, dass viele Ersttäter am Start waren, die haben sich eher hinten eingeordnet. Etwas nervend finde ich manchmal die vielen Angehörigen, die unbedingt noch bis zur Startlinie mitmüssen, im Zweifelsfall mit Hund und Kinderwagen. Dadurch war es auf der Promenade echt eng. Besser Neo vorher anziehen.
Wir sind mit dem Auto gefahren, das ging problemlos (außer um Paris rum....), haben dann das Auto am Hotel stehen gelassen und den Rest zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt. Für Familien ist der Ort super, weil der Strand riesig ist und es sehr flach ins Wasser geht. Heißt für den Start, dass man gefühlt erstmal einen Kilometer läuft, bevor man schwimmt. Das Wasser war die Tage vorher glasklar und man kann wunderbar schwimmen. Am Renntag selbst war es sehr trübe, da hatte der Wind wohl über Nacht einiges in die Bucht gespült.