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Alt 04.06.2025, 16:58   #23
Frau Müller
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Registriert seit: 21.09.2016
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Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Woran machst Du diese Erwartung fest?

Jan Frodeno, der als Olympiasieger, 70.3-Weltmeister und dreifacher Hawaiisieger sportlich wohl oberhalb von Laura Philipp einzuordnen ist, lief bei Tribattle Royale im Jahr 2021 eine Marathonzeit von 2:44 Stunden. Bei diesem Rennen war alles auf das Erzielen einer neuen Weltbestzeit ausgerichtet. In Roth lief er 2016, damals mit Weltbestzeit, 2:39 Stunden.

Woran machst Du die Erwartung fest, dass Laura im Jahr 2025 eine Zeit von 2:38 Stunden läuft?
Es geht ja nicht um einen Vergleich zu Jan Frodenos Zeiten. Ich habe auf einen Einwand reagiert, dass wir über Manoel Messias, nicht aber Laura Philipp schreiben. In diesem Zusammenhang scheint mir die Leistung von Laura erwartbarer. Und das ist ursächlich in ihren bisherigen Leistungen zu suchen.

Bei Laura Philipp ist eine kontinuierliche Entwicklung in den letzten Jahren zu beobachten gewesen. Durch den WM-Titel kam ein weiterer Push hinzu. Nach eigener Aussage sei ihr Leistungslimit aber noch nicht erreicht. Weitere Potenziale könnten gehoben werden. Neue Trainingsansätze, auch abseits des klassischen Ausdauertrainings, wie z. B. Neuroathletik,, tragen nach ihrer Aussage dazu bei.

Schaut man auf ihre jüngsten Marathonergebnisse, so lief sie in Roth und Nizza letztes Jahr jeweils eine 2:44 und bereits 2022 in Hamburg eine 2:45.

Ihre jüngst im Kraichgau erzielten 1:14 waren 3 Min. schneller als 2024. Und nur 1 Min. langsamer als zwei 2025er Vergleichszeiten von Messias.

Nun kam in Hamburg ein besonderes Rennen dazu. Das hatte ja was von Ironwar. Schulter an Schulter von Anfang bis Ende. Beim Radfahren durch Unterstützung von Lovseth und Matthews Kraft gespart und durch das epische Battle mit Matthews auf der Laufstrecke bis zum Ende durchziehen müssen. Das war in Roth und Nizza, aber auch in Hamburg 2022 anders. Meinens Erachtens setzt das zusätzliche Energien frei.

Darüber hinaus sehen wir übergreifend einen Trend zu immer schnelleren Zeiten. Nicht nur im Triathlon, auch im klassischen Laufsport.

Hätte ich vorher auf eine 2:38 getippt? Nein, aber es überrascht mich weniger als die 2:26.

Wenn wir nun doch den Vergleich zu Jan Frodeno ziehen, dann sind deine beiden Beispiele meines Erachtens nicht geeignet. Das TriBattle ist eben kein echter Wettkampf. Sanders war leider nicht konkurrenzfähig. Außerdem war das Wetter extrem schlecht. Und Jan Frodeno konnte nicht von legalem Windschatten profitieren. Dazu ist er auf der Laufstrecke gestürzt.

Und Roth 2016 kommt für mich aus einem anderen Triathlon Jahrhundert.

Die richtige Frage würde also lauten: Was würde Jan Frodeno in Topform heute laufen?
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