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Alt 12.04.2025, 21:11   #2949
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.598
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Hier muß erst mal soziale Gerechtigkeit einheitlich definiert werden - ich glaube, dafür gibt es von links bis rechts sehr unterschiedliche Auffassungen, zwischen staatlch gestützten Mindestwohlstand für alle und gedeckeltem Reichtum bis einfach Chancengleichheit mit höherem Eigenanteil am leistungsabhängigen Erfolg/Mißerfolg.

Wenn die "Schere" als Maßstab gilt, ist für mich die Gerechtigkeit erst verletzt, wenn der untere Schenkel der Schere nach unten oder horizontal verläuft, und der andere nach oben. Solange der untere Schenkel, bzgl. Real-Einkommen und Wohlstan,d unterm Strich nach oben gehen, ist es nicht entscheidend, wie steil der andere Schenkel verläuft.

Ansonsten kann man mit Wohlstand auch ohne Freiheit sozialen Frieden erreichen (s. Ungarns Gulasch-Kommunismus), erstrebenswert ist es in meinen Augen allerdings nicht, und Freiheit (mit hoher Eigenverantwortung) ist für mich gleich wichtig wie Gerechtigkeit.
Aus meiner Sichtweise schafft allein menschliche Arbeit den Reichtum einer Gesellschaft und damit ist es ungerecht, wenn die obersten Einkommensklassen sich einen immer grösseren Anteil vom Kuchen aneignen, was in den letzten Jahren der Fall gewesen ist.
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