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Zitat von Genussläufer
D...
Der deutlich größere Teil der Gelder wird in der Regel wieder investiert. In den Konsum geht in der Regel weniger. Wenn man das steuern will, könnte man der Konsum von Luxusgütern mit einer höheren Mehrwertsteuer versehen oder Investitionen steuerlich besser stellen.
Meine Hypothese wäre, dass eine Besteuerung von Luxusgütern dem Verbrauch wenig schadet und dabei Geld abgegriffen werden könnte. Die Entlastung von Investition würde bei geschickter Allokation die Ungleichverteilung noch forcieren. Eine Konsumbesteuerung wäre also durchaus denkbar. Man müsste nur sicherstellen, dass es keine Arbitragemöglichkeiten gibt.
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Man kann die verschiedenen Möglichkeiten und Modelle der Besteuerung ja an unterschiedlichen Ländern betrachten, die genaiu diese schon nutzen. Und mMn sind beispielsweise skandinavische Länder wie Dänemark gesamtgesellschaftlich nicht schlechter dran, bloss weil höhere Steuiern eingezogen werden, die dann allen zugute kommen. Andererseits sieht man z.B. in der Schweiz, was niedrige Steuern und geringe Umverteilung mit der Gesellschaft langfristig machen. Usw usf.
Man muss also nur aus dem Baukasten der verschiedenen Werkzeuge diejenigen wählen, die einem schlussendlich das Ergebnis liefern, das man will. Oder andersrum - anhand der Steuerpolitik (und natürlich Ausgabenpolitik) erkennt man, wie die Gesellschaft sich verändern wird.
Ein Keir Starmer kommt halt aus einem anderen Stall und hat ein anderes Problembewusstsein als ein Trump, der mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.