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Zitat von Genussläufer
Wie Du richtig schreibst, gibt es hier auch emotionale Komponenten. Unterm Strich ist aber klar und empirisch nachgewiesen, dass ein Investment in den breit gestreuten Aktienmarkt über einen langen Zeitraum immer die bessere Alternative ist. Ein beachtlicher Anteil am Vermögensaufbau in Immobilien liegt im Sparzwang.
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Das letzte ist aber eins der wichtigen Punkte. Unterm Strich zeigt die Erfahrung immer wieder dass Immobilienbesitzer über die Jahre bei gleichem Einkommen wirtschaftlich besser gestellt sind.
Ein weiteres Potential bei der eigenen Immobilie ist wirtschaftliches Handeln, Eigenleistungen und wenn man will kann man deutlich mehr Sparpotentiale ausnutzen. Einem Vermieter ist doch vieles relativ egal weil er Kosten umlegen kann.
Ich hab damals meine erste Wohnung gekauft weil ich für die äquivalente Kaltmiete mit guter Tilgung rangehen konnte, rechnerisch hatte ich nach gut 3 Jahren die Kaufnebenkosten raus und war im plus. Im Moment wird da IMHO falsch gerechnet, in der Phase der niedrigen Zinsen sind die Mieten deutlich weniger gestiegen als die Immobilienpreise was kurzzeitig das Verhältnis ungünstiger macht. Wir reden aber darüber dass man 30, 40 oder 50 Jahre in der Immobilie wohnen will.