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Zitat von Meik
Bei Aktien hat es aber nicht nur Dividenden als Gewinn, auch Kursgewinne.
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Was sind denn Kursgewinne in der Realität? Wenn ein Unternehmen Gewinne erzielt, zahlt es erstmal Steuern. Ein Teil des dann verfügbaren Geldes kann in Form von Dividenden ausgeschüttet werden. Der verbleibende Teil geht in die Kapitalrücklage und vergrößert so die Substanz des Unternehmens. Das Geld kann zur Tilgung von Schulden, für neue Investionen, einfach als Puffer für schlechte Zeiten, etc. verwendet werden. Natürlich bewegt sich der Kurs nicht 1:1. Du hast immer etwas Noise. Aber letztendlich spiegelt der Kurs die Fähigkeit des Unternehmens wieder, Gewinne zu erzielen. Natürlich bewegt sich das nicht geradlinig. Aber der Kurs folgt den Gewinnen. Die Gewinne sind wie das Herrchen. Der Hund (Kurs) bewegt sich mal etwas vor dem Herrchen und läuft auch mal hinterher.
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Dazu kommt bei allen Kapitaleinkünften dass wir "nur" über Steuern reden, da gibt es keine Sozialabgaben, keine Krankenkasse, keine Rentenkasse. Letztlich gegenüber Arbeit deutlich bevorteilt. Von den ganzen Steuervermeidungsszenarien die existieren gar nicht erst zu reden.
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Du hast in der KV und Rentenversicherung Höchstgrenzen. Die sollen bei dem von Dir beschriebenen Klientel durchaus überschritten sein.
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Andererseits auch trauriges Bild für die "Arbeiterklasse" wenn man sich die Statistiken anguckt wie viele keine Steuererklärung machen und bares Geld liegen lassen. Einer der großen Unterschiede zwischen Arm und Reich, Reich befasst sich weitaus mehr mit dem Thema Geld, Möglichkeiten der Steuerreduzierung, Fördermöglichkeiten usw..
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Und dann kommt noch so ein Quark wie die Angst vorm Zocken. Wohlwissend, dass langfristig nichts an die Renditen von Produktivkapital herankommt. Das verstehe wer will. Am wenigsten kann ich hier den Linken folgen. Die warnen einerseits vor der Aktientente und wollen andererseits die Kapitaleinkünfte höher besteuern, weil hier soviel Asche gemacht wird. Das wirkt auf mich schizophren
