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hier noch mein Beitrag.
Motel One und Buschaos wurde ja oft genug angesprochen, deshalb gleich zum Rennen.
Nach der holprigen Vorbereitung mit Long Covid im Gepäck und daraus resultierender verminderter Belastungsfähigkeit, war unklar wo ich stehe. Ehrlich wie ich bin hab ich mich bei 1:15-1:25 eingereiht. Leider gab es hier doch einige Brustschwimmer, evtl. wäre es ein Startblock weiter vorne entspannter gewesen. 1:19 ist es dann geworden. Damit konnte ich gut leben. In T1 musste ich vor dem umziehen erstmal wohin und Wasser lassen, was die Wechselzeit unnötig nach oben getrieben hat. Aber nix nerviger wie im Sattel zu sitzen und die Blase drückt.
Rad war soweit recht ordentlich, am meisten hat mir the Hell Spass gemacht, einfach Gang stehen lassen und mit 500-600 Watt übers Kopfsteinpflaster drücken, während die Mitstreiter Parktickets zogen oder das BikeHandling nicht so richtig klappte. Insgesamt hatte ich bis auf 2 Situationen, dass äußerst fair gefahren wurde. Ich bin konservativ angegangen, 230 Watt hatte ich mit meinem Trainer ausgerechnet, 202 NP sinds geworden. 5:10 stand dann in T2 am Tacho. Passt.
Umziehen, frische, halbwegs trockene Socken und ab auf die erste Runde. Konnte perfekt die 5:20 Pace umsetzen. Bei km 12 war von jetzt auf gleich Schluß und ein Rücken ist samt Gesäss und Hamstrings ausgestiegen. Ich denke das war eine Kombination aus dem Schwimmen ohne Neo, TT und ich hab dann Eiswürfel angenommen und hinten reingesteckt, dass war wahrscheinlich der Todesschuss (neben unzureichendem Kraft und Mobitraining). Danach wars leider dann doch eine ziemliche Quälerei. Lothar Leder hat mich und mein Humpeln mit entsetzen angeschaut, hab ihm dann gesagt, er soll mal lachen, predigt ja immer, wir sollen Spaß haben, den hatte ich noch, auch wenns ästhetisch sicher für den A...war. Ich hatte in Runde 1 schon alle Kinder abgeklatscht und den ein oder anderen Dancemove hingelegt, die Party wollte ich mir nicht versauen lassen. Tausend Dank an die vielen Helfer, das war großartig, immer ein nettes Wort, keine Staus. Am Römer lief ich dann mit 11:20 ein und ich war dennoch mega happy. Für Hawaii wirds in dem Leben nicht mehr reichen, das ultimative Rennen suche ich noch, auch wenn ich bis km 12 schon recht nah dran war. Leider hat der kalte Wind im Zielbereich trotz Rettungsdecke mir eine satte Erkältung beschert und ich lieg erstmal flach
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