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Zitat von keko#
Selbst bei deinem letzten Satz habe ich mittlerweile meine Zweifel. Leider!
Siehst du nicht, wie sich die Themen verschieben? Die Nachrichten werden seit langer Zeit von einem anderen Thema überlagert. Dorthin fließen Gelder und Aufmerksamkeit. Dinge, die man für die Transformation benötigt. Merkst du das denn nicht, wie der Klimwandel medial an Bedeutung verliert?
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Natürlich merke ich das. Das Problem wird aber nicht dadurch kleiner, dass man nicht mehr darüber berichtet oder man versucht es zu ignorieren. Das wird halt nicht funktionieren. Ich nehme an, du spielst hier auf den Krieg in der Ukraine an. Ja, da fließt im Moment gezungenermaßen viel zu viel Geld, das wir anderweitig besser investieren könnten. Das lässt sich kaum vermeiden. Einen solchen Krieg kann man aber bei Bedarf und Willen einfach von einem Tag auf den anderen beenden, das wird auch so kommen. Mit dem Klimawandel ist das nicht möglich.
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Zitat von keko#
Deine Argumente sind völlig ok und vertretbar. Was du nicht tust, ist Zusammenhänge mit einzubeziehen. Dazu gehören z.b. die Weltbevölkerung und deren Ungleichheit, auch Ungleichheit in DE, dazu geoplitische Entwicklungen. Klimwandel muss man global denken und nicht isoliert. Das stempelst du ab als Ablenkung. In Wahrheit lenkst du ab.
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Alles richtig und alles wichtig. Natürlich werden wir den Klimawandel nur dann in den Griff bekommen, wenn wir das auch auf globaler Ebene angehen. Ich wehre mich nur gegen das Argument, man könne halt selber lokal, national oder kontinental leider nichts tun, bevor nicht alle globalen und sonstigen Probleme gelöst sind.
Und ja, der Klimawandel ist nicht das einzige Probleme, dass es zu bearbeiten geht, das behauptet auch niemand.