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Alt 03.06.2024, 19:23   #3634
FMMT
Szenekenner
 
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Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Odenwald/Neckar
Beiträge: 9.310
Samstag

Um 3.45 Uhr fahren wir bei Dauerregen, Wind und noch dunkler Nacht los. Mitten durch die Pampa. Und es wird immer schlimmer. Umleitungen durch schmale, enge, steile Sträßchen durch den Wald. Rechts ein Reh am Rand stehend, später ein Fuchs haarscharf querend. Und so ging es tierisch weiter, zum Glück zumindest ohne merkbaren Opfer. Ich fahre auch entsprechend vorsichtig. Der Rest der über 6-stündigen Fahrt verläuft dafür relativ problemlos.
Wir checken zuerst im Hotel ein, die Zimmer können wir allerdings erst nachmittags beziehen. Dann holen wir zu Fuß (ca. 2 km entfernt) die Startunterlagen (Nummer 2613, also dreimal die 13, bringt das jetzt Pech oder dreimal schwarzer Kater ) , wandern zurück zum Hotel, bereiten Rad und Rest vor. Ab 13 Uhr ist Radabgabe möglich, also nochmals 2 km hin und zurück. Mein größter Ausdauersport der letzten Tage . Aber man soll dem Körper ja Zeichen geben, dass er sich nicht zu sehr an die Ruhe gewöhnen soll und vielleicht ist es ja auch ein Training für die entscheidende Disziplin des nächsten Tages?
Heute ist es überraschend heiß, die Sonne sticht geradezu. Also morgen doch etwas luftiger los?

Wir haben jetzt über 12 Stunden Zeit zum Ausruhen, nur ist die Anspannung zwar deutlich gesunken im Vergleich zu den Tagen zuvor, aber so richtig gewichen ist sie leider doch nicht. Schlafen ist also nur sehr eingeschränkt und kurz möglich.
Trotzdem geht auch diese Nacht vorbei und am nächsten Morgen gehen wir in uns gekehrt zum Start.
Der Luftdruck an den Reifen hat gehalten und auch sonst ist (soweit ) alles ok. Nur sehr frisch bei einem kalten, starken Wind.
Um 6.20 Uhr ziehe ich den Neo an, begebe mich zum Schwimmstart und ordne mich bei den 1.15-1.25 Std.-Kandidaten ein.
Als Vorgeschmack für den Rest des Tages friere ich trotz Neo bereits jetzt schon sehr arg.
Ungefähr um 7.13 Uhr starte ich gemütlich. 18,9 Grad kühl ist aber auszuhalten. Heuer achte ich auf gute Orientierung, blicke mit (wohl bremsenden Nackenschutz) oft nach vorne, halte mich auch mehr rechts, dann habe ich als Linksatmer das Feld und die Bojen besser im Blick als 2023, wo ich manchmal gar nichts mehr sah.
Mein üblicher 4-er Zug ist heute nicht möglich, gefühlt läuft es zwar nicht schnell, aber zielstrebig. Die üblichen Verdächtigen, die auf die Füße patschen und die einfach ohne Rücksicht auf Verluste ihren Kurs mit ausuferndem Armschwingen halten, doch insgesamt eher harmlos.
Vor dem Ausstieg aktiviere ich meinen Beinschlag. Zum Glück wird mir aus dem Wasser geholfen, auf der Treppe schwanke ich ziemlich stark und muss mich am Geländer festhalten. Es dauert immer ein bisschen, bis sich mein Gleichgewicht wieder umgewöhnt hat. Zeit ca. 1.28 Std., ist nicht gut, aber ok.
In der ewiglangen Wechselzone lasse ich mir und brauche auch ordentlich Zeit, bleibt aber im üblichen Rahmen.
Jetzt wird es gleich spannend. Aufrecht mit dem Fitnessrad in einen, für mich Binnenländer, doch arg starken Wind.
Zuerst klappert allerdings etwas heftig und ausdauernd.
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Meine Sehnsüchte:
Glückliche Familie , Freude am Sport und immer Sonne im Herzen
Challenge MS, für das Gefühl des "Ich kann noch"

Das Leben ist zu kurz für Beinschlagtraining
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