Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Deinen ersten Satz kann ich nachvollziehen. Deutschland hat ein Restbudget von 6.1 Gigatonnen CO2, bis die Emissionen auf Null reduziert sein müssen. Es stellt sich die Frage, wie sich dieses Budget fair auf die Bürgerinnen und Bürger verteilen lässt. Wer mit dem Privatjet nach Sylt fliegt (oder mit der Lufthansa nach Hawaii) verkleinert das CO2-Budget für alle anderen. Ist das gerecht?
Bei Deinem letzten Satz scheint mir, dass Du die Möglichkeiten des Häufleins der Grünen in Deutschland überschätzt. Fast wirkt Deine Bemerkung so, als läge das schleppende Tempo beim Umweltschutz an den Grünen. Das stellt nach meiner Wahrnehmung die tatsächlichen Verhältnisse auf den Kopf.
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Na ja, so habe ich es nicht gemeint. Es geht mir einerseits um die Notwendigkeit politischer Konzepte, welche eben die Ökologie, den Klimaschutz immer mit sozialer Gerechtigkeit verbinden und da erwarte ich von den grünen nahestehenden bzw. einen schnellen Klimaschutz fordernden Autoren halt mehr als von neoliberalen, andererseits darum, dass immer mehr Lohnabhängige von der Notwendigkeit des Klimaschutzes überzeugt sein werden und sich dafür engagieren je deutlicher sich die negativen Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit der Menschen zeigen. Nur leider wird es dann nicht mehr möglich sein, die Erwärmung und negativen Folgen in kurzer Zeit rückgängig zu machen.
Immerhin haben sich z.B. verdi und FFF zu gemeinsamen Aktionen zusammen gefunden, was vor 10-20 Jahren noch nicht vorstellbar war.