Zitat:
Zitat von JENS-KLEVE
Danke für den Fernsehtipp. Viele meiner Meinungen zur AFD, die ich hier schon lange geäußert hatte werden bestätigt.
- Lucke,, Petry, Meuthen und viele Gründungsmitglieder waren und sind keine Neonazis
- Vor zehn Jahren hat man mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Pulver verschossen.
- Der Umgang der Medien mit der AFD bewirkte erst, dass Rechtsextreme zur AFD strömten
- Soziale Kontakte werden abgebrochen, man hat nur noch die Parteifreunde und radikalisiert sich
- Die Partei entwickelt sich zur Sekte, verbliebene Kontakte sind unerwünscht und werden abgebrochen
- Merkel hat 2015 die AFD unfreiwillig groß gemacht
- Gegendemonstrationen sorgten für Zusammenhalt und beendeten interne Streitigkeiten
- Angst ist eine wichtige Methode. Aus jeder Krise wird eine Katastrophe kreiert.
- Neonazis waren in der Partei unbedeutend, aber konnten schrittweise das Blatt wende, weil bürgerliche Mitglieder rausgedrängt wurden durch Druck von außen
- Soziale Ächtung der AFD-Mitglieder verhindert das Austreten aus der Partei, weil man alleine draußen keine Chancen hat
|
Vielen Dank für die Zusammenfassung. Wir haben uns gestern die Reportage als ganze Familie angesehen. Wir haben bis dato nur die Hälfte geschafft. Die Jungs müssen heute in die Schule.
Ich war ebenfalls sehr positiv überrascht, was der ARD hier gelungen ist. Es wurde unaufgeregt dargestellt, was verschiedene Menschen dort erlebt haben, was sie motiviert hat ein- und wieder auszutreten. Die Motivation derjenigen, die später eingetreten sind, wäre auch spannend. Da ich erst bei der Hälfte bin, kann das auch kommen.
Wir schauen das heute auf jeden Fall weiter. Ist ja selten genug, dass man für die Rundfunkgebühren wirklich Bildungsfernsehen geliefert bekommt
Ich hatte übrigens einen echten Aha-Moment. Ich kann mich ja tatsächlich mit ein paar Programmpunkten der AfD identifizieren. Und dennoch waren sie für mich nicht wählbar. Ich wusste aber nicht warum. Jetzt schon. Schon deshalb war diese Reportage für mich wertvoll.