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Vor jeden noch so guten Therapievorschlag gehört, sorry, ich weiss es nervt: gründliche Diagnostik.
Und diese beinhaltet insbesondere die Frage, ob die von Dir beschriebene Instabilität nur auf eine assymetrische Beübung und damit auf ein banales Trainingsdefizit zurückzuführen ist, oder ob eine relevante Minderung des Kraftgrades zugrundeliegt, welche zum Beispiel auf die Kompression einer Nervenwurzel zurückzuführen sein kann.
Wie lange bestehen diese Beschwerden schon? Ist die Instabilität möglicherweise flankiert durch lumbale Schmerzen? Bestehen Parästhesien, also Kribbelphänomene im betroffenen Bein? Ist die Sensibilität allseits gleich?
Ich rate Dir dringend zum zeitnahen Besuch bei einem*r Neurolog*in zur Klärung dieser und weiterer diagnostischer Fragen.
Ein Test vorneweg zur Überprüfung des Kraftgrades: kommst Du einbeinig aus der Kniebeuge wieder hoch?
Wenn Du auf einem Bein stehst: kippst Du im Becken ab?
Gerade bei einseitig (und womöglich subakut) auftretenden Beschwerden: gründliche Anamnese und Diagnsostik vor Therapie. Sonst verliert man Zeit oder, schlimmer noch, verpasst was.
Gute Besserung.
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