Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Eine funktionierende fossile Heizung in einem Bestandsgebäude kann weiter betrieben werden. Ist sie defekt, darf sie repariert werden.
|
Du weißt auch, daß es in der Urfassung mal nicht so gedacht war. Und auch bei den sonstigen Optionen ist es für Altbauten, die nicht an Fernwärme können, am Ende praktisch nur Wärmepumpe erlaubt/"ernötigt".
Zitat:
Zitat von Meik
Hartnäckig gepflegter Unsinn der Gaslobby der technisch keinen Hintergrund hat. Kaum ein Altbau braucht diese abnormalen Vorlauftemperaturen zum heizen bei denen man sich an den Heizkörpern verbrennen würde.
|
Sowas haben wir auch bei uns nie gehabt, maximal 50 °C, und das nur im kältesten Winter. Aber mit 35 °C, was für Wärmepumpen die tatsächlich effektive Arbeitszahl ergibt, geben normale Heizkörper nun mal nie genug wärme ab. Und wenn ich die Wärmepumpe mit über 40 °C betreiben muß, sinkt die Arbeitszahl schnell in Bereiche, in denen der Unterschied zur direkten Stromheizung minimal wird - letzeres wäre zumindest eine vertretbare Investition. Und schließlich ist der CO2-ausstoß einer guten Gasheizung vergleichbar mit einer Wärmepumpe mit Arbeitszahl 3 und deutschem Strommix; sinkende Arbeitszahlen erfordern dann mehr Ökostrom - also darf Wärmepumpenausbau nicht dem Ökostromausbau vorauseilen, sonst wird es schlimmer statt besser bzgl. CO2-Ausstoß.