Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Für alle, die sich für Hintergründe aus aktuellem Anlaß interessieren (und nicht allergisch auf die Achse des Guten sind), hier ein kleiner geschichtlicher Überblick; vielleicht findet der eine oder andere etwas Neues für sich darin, oder eine Anregung, nach weiteren Details zu suchen.
|
Der Artikel spricht immer nur von den "palästinensischen Juden", die dort ihr Land besiedeln, so als ob die jüdischen Israelis dort schon immer gelebt hätten. Er spart in meinen Augen das Hauptproblem komplett aus, nämlich die massenhafte Einwanderung der Juden aus den anderen Kontinenten der Welt (Alle Juden auf der Welt können sich in Israel niederlassen: Rückkehrgesetz):
Bundeszentrale für politische Bildung: historische-entwicklung-der-juedischen-einwanderung/, durch die ein Staat Israel in Palästina gegründet worden ist mit überwiegend mehrheitlich Staatsbürger-Angehörigen jüdischer Religion, wo vorher mehrheitlich Muslime lebten, die eben in Kriegen vertrieben worden sind.
Natürlich sind vor Jahrhunderten wiederum die Juden aus Jerusalem vertrieben worden und in die Diaspora-Zentren gegangen. Deswegen kann man aber die jüdische Bevölkerung in Israel nicht mehrheitlich als "palästinensische Juden" bezeichen. Es handelt sich ethnisch um:
Die jüdische Bevölkerung setzt sich aus Aschkenasim, Mizrachim, Sephardim, Falaschen und jemenitischen Juden zusammen, doch ist eine zunehmende Verschmelzung dieser Gruppen zu beobachten.