Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Was heißt schon "anstrengend"? Für manche ist es anstrengend, den Müll rauszutragen, während ein 20km-Lauf für sie eine Kleinigkeit ist. Es kommt immer darauf an, was man gerne macht und wofür man ein Talent hat.
Wenn Kinder keine Lust haben, ihre Jahre zu opfern, um am Ende 2 cm weiter in die Sandgrube zu springen als das Nachbarkind, ist das eine sehr gesunde Einstellung. Es hat nichts mit genereller Abneigung gegen jede Form der Anstrengung zu tun.
Wir sollten unseren Kinder die Spielräume geben, herauszufinden, was sie gerne machen und wo ihre Talente liegen. Dann gehen Leistung und Erfüllung Hand in Hand. Es sind schon viele Kinder, die zwar Leistung brachten, aber auf Gebieten, die ihnen nicht am Herzen lagen, kreuzunglücklich geworden.
Zur volkswirtschaftlichen Seite: Steine schleppen ist anstrengend, Baggerfahren hingegen nicht. Es ist aber sinnvoller, Baggerfahren zu lernen als der weltbeste Steineschlepper zu werden. Anstrengung allein bringt herzlich wenig.
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Finde den Approach gut.
Das setzt aber voraus, dann man neue Belohnungssysteme vermittelt, als Noten, Weitsprungzahlen usw. Denn ohne jegliche Ziele besteht meiner Meinung nach die Gefahr, dass in der Tat die Motivation flöten und die Orientierung verloren geht.
(Fast) jeder Mensch braucht Ziele, einen Sinn im Leben, sonst wird es auf Dauer schwierig.
Was wären denn solche neuen Belohungssysteme?