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Zitat von Klugschnacker
Da liegst Du doch mit Frau Pechstein auf einer Linie: Den Menschen von Morgen wird die Welt von gestern als Leitbild nahegelegt. Veränderungen werden als Verschlechterungen wahrgenommen und pauschal abgelehnt.
Doch die Welt ändert sich.
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Woher kommt eigentlich diese extreme schwarz-weiße Sicht auf die Welt? Sogar Farbfernseher gibt es ja schon seit vielen Jahrzehnten. Konkrete Kritik an der Änderung der Priorisierung von Werten ist keine "pauschale Ablehnung" von Veränderungen. Ebenso ist (wie keko auch richtig feststellt) Änderung nicht grundsätzlich positiv.
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Zitat von Klugschnacker
Sexuelle Vielfalt ist keine Erfindung der aktuellen Generation, sondern es hat sie schon immer gegeben. Diese Menschen wurden halt einfach von der Gesellschaft diskriminiert.
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Natürlich. nur haben solche Themen eben nichts in der Erziehung von Kindern deutlich unter 10 Jahren verloren, bzw. sind gegenüber z.B. der erwähnten Fokus auf die Entwicklung ihrer motorischen Fähigkeiten irrelevant. Auch ist eine überporportionale Präsenz von früher diskriminierten sexuellen Minderheiten in der Kindererziehung kein Beitrag zu einem realistischen, vorurteilsfreiem Weltbild dieser Kinder; bis zu einem gewissen Alter ist m.M.n. ein klares, einfaches Weltbild für Kinder wichtiger, um eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln; Ausnahme ist der Fall von den wenigen Kindern, die im persönlichen Umfeld mit einem der Themen konfrontiert werden - damit gehen Kinder aber natürlich unbefangen um, wenn sie ein klares eigenes und offenes Weltbild haben. Ich sah das beim Thema Behinderung während der Kindheit meines Sohnes: Kinder gehen sehr positiv mit Behinderten um, wenn sie sie als Teil des normalen Umfeldes erleben. Wenn die Eltern zu viel darüber reden, egal ob positiv oder negativ, ist beides belastend und kontraproduktiv.
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Zitat von Klugschnacker
Hinter dem Begriff "klimafreundlichen Ernährung" geht es um das Eingrenzen der Massentierhaltung. Jedem psychisch gesunden Menschen dürften die Gründe dafür begreiflich sein.
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Die Motivation ist nachvollziehbar, aber deswegen nicht für jeden gleich hoch zu werten. Für viele (wie mich eingeschlossen) ist der Weg zur Verbesserung nicht in Fleischverzicht, sondern in Einfluß auf die Tierhaltung selbst - was zwei paar Stiefel sind. Außerdem: eine vielseitige, vorurteilsfreie Ernährung ist für Kinder wichtiger, als moralisch geladene Ernährungsvorgben welcher Art auch immer.