Zitat:
Zitat von NBer
Du gehst in den Bereich rein und raus. Ist es trainingseffektmäßig nicht besser, dauerhaft in der richtigen Zone zu arbeiten?
|
Auf jeden Fall ist es anstrengender und (auch in potentiuell negativer Hinsicht) belastender. Was letztlich aber maßgeblich dafür verantwortlich sein dürfte, dass es überhaupt sowas wie Intervalltraining gibt. Ein wesentlicher Punkt ist ja, dass die physiologische Wirkung nicht schlagartig mit dem "Easy-Pace-Part" aufhört.
Und zumindest nach meiner Kenntnis haben so on/off-Läufe in MRT bzw FMP mittlerweile einen festen Platz im Training der Marathon-Weltelite, also z.b. auch 1km on/off in Longruns. Gabius hat das gemacht vor seinem Rekord und die Canova-Truppe und Patrick Sang machen das auch, wobei es da noch häufiger zu Tempodauereläufen nahe MRT geht. Aber das ist halt Top of the Top und muss man erstmal vertragen.
Bei den 800ern würde ich immer noch im Hinterkopf behalten, dass man als LD-Triathlet meist eine deutlich geringere Trainingsumfanngsdecke hat, als der Solomarathon-Läufer. Wenn man dann das Yasso-Konzept 1:1 vom Volumen überträgt und sich vielleicht noch der Solo-Marathonpace nähert, war das schnell mal die letzte Einheit der Vorbereitung.