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Beim Elternabend an unserer Grundschule kam am Schluss eine Religionslehrerin und wollte die Eltern dazu motivieren, ihre Kinder nicht mehr in den Ethikunterricht, sondern in den Religionsunterricht zu schicken. Der Religionsunterricht sei so schwach besetzt, dass es keine Freude mehr sei... Und das hier in einem relativ kleinen bayerischen Ort, wo vor Jahrzehnten vermutlich alle in den katholischen Religionsunterricht gegangen sind.
Scheinbar haben die ganzen Missbrauchsskandale nun doch so langsam Konsequenzen. Verständlich. Aber dass hier nur noch eine kleine Minderheit ihre Kinder in den Religionsunterricht schickt, war mir so nicht bewusst.
Interessanterweise hat niemand was dazu gesagt. Da war nur Schweigen im Walde. Mir lag auf der Zunge, dass es meine Aufgabe als Vater ua sei, meine Kinder vor Kinderfickern zu beschützen und ich sie deshalb von der Kirche fernhalte, egal in welcher Form sie daherkommt.
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