Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Folglich sorgst Du Dich darum, dass die batteriebetriebenen Elektroautos demnächst "willkürlich" vom Staat für obsolet erklärt werden könnten und wir stattdessen – was machen?
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Ich sorge mich generell darum, wenn der Staat glaubt, Technologien vorschreiben zu können; ab da wird es wichtig, sich Alternativen in der Hinterhand zu behalten, um nicht zu sehr vom Staat abhängig zu sein (Kindheitserfahrung: Zentralheizung war hohes Risiko, eigener Kachelofen und Heizlüfter die Sicherheit, im Winter nicht im kalten zu sitzen...). Aktuell mache ich mir wegen Elektroautos gar keine Sorgen, weil ich keine fahren will; wenn ich eins hätte, fände ich die Nachricht "
Netzagentur will Laden von E-Autos einschränken" schon etwas bedenklich. Bevor die LEDs kommerziell verfügbar waren, fand ich auch den Verbot der Glühbirnen problematisch, da die Leuchtstoffröhren funktionell oft ungeeignet und umwelttechnisch immer schlecht waren; da habe ich auch mit einem großen Vorrat an Glühbirnen gelebt.
Konkret zu Deiner Frage: je nach Versorgungslage kann sehr wohl passieren, daß es Politiker gibt, die irgendwann meinen, BEV ist schlecht (Überlastung Stromnetze), und plötzlich alles auf E-Fuels oder Wasserstoff umlenkt. Wenn aber stetig alle (unsubventioniert) sich parallel entwickeln können, gibt es irgendwann eine realistische Verteilung, die wirtschaftlich und funktionell die Breite der Gesellschaft befriedigt.