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Alt 09.01.2023, 11:46   #9294
Genussläufer
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.03.2010
Ort: Frankfurt und Erfurt
Beiträge: 2.881
Zitat:
Zitat von dr_big Beitrag anzeigen
Zu 1.:
wäre überhaupt kein Problem, wenn Energieversorger endlich passende Tarife anbieten würden. AWattar und Tibber können das, aber die klassischen Stromanbieter nicht. Wenn man den Bürger über finanzielle Anreize motiviert größere Verbraucher auf "günstige" Stunden zu verschieben, dann wird er das machen. Bsp. Waschmaschine, oder BEV laden. Wenn der Stromanbieter aber nur einen Einheittarif für 24h anbietet, dann steckt man das E-Auto eben an wenn es gerade passt und nicht wenn es netzdienlich ist.
Die Frage ist doch eher, welcher Anteil des Verbrauchs ist zeitlich variabel. Dann sind die Gegebenheit vor Ort wichtig. Wer auf dem Land lebt oder nicht gerade in einer größeren Stadt könnte sein E-Auto durchaus so laden. Wie willst Du das denn in Städten und Mietshäusern regeln? Das ist deutlich schwieriger. Wie werden die Kosten für die Infrastruktur verteilt? Sind Nicht PKW Nutzer hier raus? Fragen über Fragen. Und die beantworten nur einen kleinen Teil der Lösung.

Zitat:
Zu 2.:
Das sind Fehler in der Politik. Pumpspeicherkraftwerke bezahlen doppelte Netzentgelte, einmal für das Einspeichern und einmal für das Einspeisen. Alleine damit sind Speicherkraftwerke unrentabel wurden in der letzten Zeit ausser Betrieb gesetzt.
Das ist definitiv ein Fehler und damit macht man den Bau noch unökonomischer. Das sollte schnell behoben werden. Dann hast Du aber immer noch das Problem des geringen Strompreises, der in den Phasen von Wind und Sonne entstehen. Die Energie im Speicherwerk wäre also wirklich nur noch Reserve, was die Kosten in Richtung Fix ungünstig verschiebt.

Der größte und wichtigste Punkt ist aber die Platzbedarf und die deutlich zu wenig vorhandenen geographischen Erfordernisse. Unsere Umwelt gibt den Raum für die auch nur annähernd erforderlichen neuen Kraftwerke einfach nicht her.
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