strom-preise-erhoehung-jahreswechsel, mdr vom 25.11.22
Zitat:
"Dem Vergleichsportal Check24 sind nach eigenen Angaben schon mehr als 580 Fälle von Strompreiserhöhungen in der Grundversorgung zum Jahreswechsel bekannt geworden. Dem Unternehmen zufolge sind davon rund 7,3 Millionen Haushalte betroffen. Check24 zufolge betragen die Erhöhungen im Schnitt 60,5 Prozent. Das Vergleichsportal Verivox kommt wegen einer anderen Datengrundlage auf ein durchschnittliches Plus von 54 Prozent.
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Der Kölner Versorger Rheinenergie etwa verlangt ab Januar in der Grundversorgung pro Kilowattstunde rund 55 Cent. Das sind knapp 130 Prozent mehr als zuvor. Rheinenergie verweist zur Begründung auf die hohen Beschaffungskosten, die sich immer stärker in der langfristigen Einkaufsstrategie des Unternehmens niederschlügen. So seien im Vergleich zum Vorjahr "die Preise an den Strombörsen um mehr als 300 Prozent gestiegen, in der Spitze hatten sie sich mehr als verzehnfacht". Zusätzlich stiegen auch die Netzentgelte.
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Bei den Stadtwerken München kostet die Kilowattstunde in der Grundversorgung ab Neujahr 61,9 Cent. Bisher waren es 25 Cent. Der ostdeutsche Energieversorger EnviaM aus Chemnitz verlangt künftig 48,1 Cent. Das sind 20,1 Cent mehr als bisher. Auch die Leipziger Stadtwerke haben bereits eine Preiserhöhung angekündigt.
Als eine Hauptursache für die gestiegenen Strompreise gilt der extrem gestiegene Gaspreis infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Im Börsengroßhandel bestimmt die inzwischen teure Stromerzeugung durch Gaskraftwerke oft den Strompreis für alle anderen Erzeugungsarten."
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Die Ampel hat mehr als ein 3/4 Jahre Zeit gehabt, die Merit-Order zu ändern, an die neuen Umstände anzupassen und nichts dergleichen getan. Speziell der grünen Führung kommt der extrem hohe Strompreis gelegen, sonst hätte man die Merit-Order schon lange angepasst.