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Thema: Corona Virus
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 07.10.2022, 20:50   #32235
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 6.180
Hier ist es länger ziemlich still, obwohl es so manche neue Nachrichte gibt. Hier ein paar:
Sehr konsequent, weiterhin die Länder zur Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen aufzufordern, und gleichzeitig die Masken zu verbrennen. Würden sie es öffentlich machen, würden sicher so manche einen Freudentanz ums Feuer veranstalten. Ich frage mich übrigens eh, wieso Kunststoffmasken "verfallen"? Die Mindesthaltbarkeit dürfte etwa so relevant für ihre Nutzung sein, wie die auf Salzpackungen...

Passend dazu ein Dokument von gesundem Menschenverstand:
Zitat:
Die Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK) und die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Bruchsal-Bretten e. V. haben heute beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen das am 1. Oktober 2022 in Kraft getretene Infektionsschutzgesetz eingelegt sowie einen Antrag auf einstweilige Anordnung gestellt.

...Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) tätig sind, müssen durchgängig eine FFP2-Maske tragen – unabhängig von der Abstandssituation und den bereits vor Ort umgesetzten Hygienemaßnahmen. Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohnformen leben, müssen nach dem geltenden Infektionsschutzgesetz in gemeinschaftlich genutzten Räumen ebenfalls eine FFP2-Maske tragen.

„Diese Regelungen sind unwürdig und diskriminierend, weil sie auf die Behinderung abstellen“, erklärt Markus Liebendörfer, Vorstand der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten. Die Vulnerabilität eines Menschen mit geistiger Behinderung sei jedoch nicht grundsätzlich größer als bei anderen Menschen. Ebenso läge in Werkstätten und Wohnheimen keine erhöhte Infektionsgefahr vor.
Ich hoffe, solch pragmatische Vernunft setzt sich doch langsam durch gegen die oft menschenunwürdige Behandlung derer, die sich nicht wehren können.

Und eine gute Nachricht aus Österreich, die viel vom Schrecken der gemeldeten Zahlen nehmen sollte (dürfte auch bei uns ähnlich sein):
Zitat:
...laut dem aktuellen Covid-19-Register (mit Datenstand vom 29. September) wurden nur rund 22 Prozent der aktuell hospitalisierten Corona-Patientinnen und -Patienten auch mit einer Covid-19-Symptomatik aufgenommen. Darauf weist auch das Covid-Prognosekonsortium des Gesundheitsministeriums hin. Das bedeutet, dass beim überwiegenden Großteil der positiven Covid-Fälle in den Spitälern Corona "nur" eine Nebendiagnose darstellt – oder überhaupt Covid als Zufallsbefund bei einem positiven Test im Spital auftritt.

auf den Corona-Intensivstationen: Hier liegt der Anteil jener, die mit Covid-19-Symptomatik aufgenommen wurden, nur bei zwölf Prozent.

Im Bereich der Intensivstationen ist weiterhin mit einer Zahl von Patientinnen und Patienten zu rechnen, die im grünen Bereich liegt. Eine Überlastung wird von den Expertinnen und Experten nicht erwartet.
Frage: warum melden wir dann nicht gleich nur die 22 bzw. 12 %? Weil es dann zu wenig wäre, um Angst zu machen?
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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