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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Kristian Blummenfelt auf der Langdistanz
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Alt 26.08.2022, 20:18   #1191
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Aber die Gemütslage der Norweger und ihrer Konkurrenten liegt offen vor Dir wie ein Buch?

Mir scheint, dass Du hier spekulierst und ein Wissen vorgibst, dass Du nicht hast und nicht haben kannst. Ob die Norweger im Training fröhlicher zu Werke gehen als die Spanier oder sonstwer, und dass dies einer der "Hauptgründe" für den norwegischen Erfolg sei, ist reine Spekulation.
Nein, ich spekuliere nicht und die Gründe habe ich mehrfach genannt, inklusive Beispiele von Sportlern mit ernsthaften Problemen in dieser Beziehung.

ich habe auch nicht geschrieben, dass es "einer der "Hauptgründe" für den norwegischen Erfolg sei, sondern es als einen Faktor (neben anderen) ins Spiel gebracht, bzw. genauer gesagt Thaddaeusz diesbezüglich beigestimmt.

Der Hauptgrund für die Leistungen von Iden und Blummenfelt ist der besondere Trainingsansatz in Verbindung mit engmaschiger Trainingsintensitäts-Messung mittels Herzfrequenz, Laktat und anderen Parametern, ob der in der jeweiligen Einheit beabsichtigte Trainingsbereich überhaupt getroffen wurde und das exzessive mehrmonatige Höhentrainining seit Jahren. Ich habe da schon etliche Beiträg dazu verfasst und würde mich jetzt nur noch wiederholen.

Mir ist schon klar, dass du mit deinen Sportlern einen komplett anderen Trainingsansatz verfolgst, damit auch nachgewiesenermaßen die Sportler schneller machst und deshalb davon überzeugt bist, das Richtige zu tun und die richtigen Thesen in Bezug auf z.B. Körpergewichtsreduzierung als Mittel zur Leistungsverbesserung zu vertreten.

Ich habe früher auch komplett anders als mein Sohn trainiert (die lockeren Einheiten viel härter als Frederic heute, keine Vo2max-Training im Laufen und auf dem Rad usw.) und war trotzdem -gemessen an meinem zeitlichen Trainingsaufwand/ Woche und den damaligen Konkurrenten- ziemlich schnell, weswegen ich lange der Ansicht war, meine zur Verfügung stehende Trainingszeit optimal investiert zu haben.

Trotzdem muss ich zur Kenntnis nehmen, dass mein Sohn mit mutmaßlich ähnlichem Talent wie ich längst viel schneller ist als ich es je war und zwar in allen drei Disziplinen und dafür nicht einmal so viel mehr trainiert als ich vor 25 Jahren.
Daher ist es für mich mehr als naheliegend, zur Kenntnis zu nehmen, dass ich früher letztlich Mist trainiert habe, der mich zwar individuell schneller gemacht hat, aber eben nicht so schnell wie ich mit sinnvollerem Mix an lockerem und (besser abgestimmtem) intensiverem Training hätte sein können.
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