Zitat:
Zitat von dr_big
Willst du jetzt noch unsere Infrastruktur an China verkaufen? Hast du bei dem Thema Erdgas noch nicht gemerkt, dass das nicht gut ist wenn man sich von fremden Mächten abhängig macht?
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Ausser in einer autarken Kriegswirtschaft sind Länder heute von anderen abhängig und besonders Deutschland, das wenig Rohstoffe besitzt und welche braucht. Deutschland bezieht aus China X-Vorprodukte für seine Industrie und X- deutsche Unternehmen haben in China umgekehrt Fertigungsanlagen bzw. Industrieanlagen und Kapital-Beteiligungen. Schaut mal die Zahlen an, bevor über eine von China autarke Wirtschaft politisiert wird. 1/3 Besitz einer chinesischen Gesellschaft an einem Hamburger Hafenterminal verändert nicht die bisherigen Abhängigkeiten, eine rein politisch motivierte Verhinderung beschädigt allerdings sehr viel in der Kooperation mit China. Desaströse Politik unter dem Kommando der USA eines wirtschaftlichen Banausen im Ministerium. Der Senat von Hamburg weiss bestimmt besser als Habeck und die USA Bescheid, was die Stadt und der Hafen braucht.
Nach Wikipedia erfolgte 2007 eine Teilprivatisierung der AG:
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"Am 5. Juli 2007 beschloss die Hamburgische Bürgerschaft, den Senat (damals Senat von Beust II) auf dessen Antrag hin zu ermächtigen, bis zu 30 % der bislang von der Stadt gehaltenen Aktien an der Börse zu verkaufen. Seit dem Börsengang am 2. November 2007 wird die HHLA-Aktie am regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an der Hamburger Börse gehandelt.[32] Zum 31. Dezember 2015 hielt die Hansestadt Hamburg eine Beteiligung von etwa 68 %, private Anleger 8,8 % und institutionelle Investoren rund 22,8 % am Grundkapital."
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Ich würde es befürworten, wenn es 2007 unter der CDU keine Teilprivatisierung (in die Hamburger Hafen und Logistik AG) gegeben hätte oder die Stadt heute den Anteil wieder zurückkauft als Gemeineigentum. Da aber beides kein aktuelles Thema ist und es nicht um die Verhinderung der Privatisierung von Gemeineigentum geht, sondern um Vorbehalte gegen den Käufer der Beteiligung, sollen die bisherigen Eigentümer und die Stadt Hamburg entscheiden, an wen sie verkaufen und sie haben sich für die chinesische Gesellschaft entschieden, vermutlich aus guten hanseatisch-wirtschaftlichen Erwägungen.