Hier mal ein Rückblick, der auf mehr schaut, als nur auf Inzidenz- und Todesstatistiken. Neben den nicht so neuen Erkenntnissen der schweren Bildungsnachteile durch Lockdowns finde ich den Blick auf Themen wie
Spaltung der Gesellschaft (Schweden und Deutschland sind sehr weit auseinander, beide nahe an den jeweiligen extremen Enden der Skala), oder "
das Pandemiemanagement hat große Schwächen des politischen Systems offengelegt", was nur in Singapur, Ungarn, Israel und Schweden weniger als 40 % der Menschen so sehen. Mich wundert da Ungarn, das eines der höchsten relativen Todeszahlen meldet - aber offenbar das trotzdem im Rahmen der Möglichkeiten so nüchtern und rational gemanaged hat, daß die Menschen nicht gegeneinander oder gegen den Staat aufgestachelt wurden (und das trotz der große Spaltung der Gesellschaft, die dort weniger mit Corona sondern mit der Persönlichkeit Orbáns zu tun hat, weit über Corona hinaus). Tatsächlich haben mir bekannt Ungarn die ganze Zeit sehr verständnislos auf die hoch emotionalisierten deutschen Debatten und Schuldzuweisungen geschaut.