Zitat:
Zitat von Mitsuha
Grad mal sinken die Inzidenzen aber wieder deutlich.
Sind halt alle im Urlaub und dann wird weniger getestet 
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dann muss man die derzeit erhobenen Zahlen, die "Inzidenz" genannt werden, halt nicht mehr mal zwei nehmen, wie Herr Lauterbach das zuletzt als verlässliche Methode bezeichnet, sondern vielleicht mal drei. ;-)
Die derzeit erhobenen Zahlen erlauben keine verlässliche Schätzung der tatsächlichen epidemiologischen Inzidenz. Hierzu auch mal von mir ein Bezug auf Wikipedia:
"Die Sieben-Tage-Inzidenz oder 7-Tage-Inzidenz ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für labordiagnostisch nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Gegenwärtig wird die Sieben-Tage-Inzidenz im deutschsprachigen Raum bei der Festlegung vorbeugender Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 von den politischen Entscheidungsträgern als Kriterium herangezogen.
Dabei ist zu beachten, dass die jeweils erhobenen Kennziffern nicht einer auf repräsentativen Stichproben basierenden epidemiologischen Inzidenz entsprechen und die Dunkelziffer im nicht getesteten Bevölkerungsanteil nicht erfasst wird.[16]
Stichproben, die keine Zufallsstichproben sind (nichtprobabilistische Stichproben), erlauben keine verlässliche Schätzung der tatsächlichen epidemiologischen Inzidenz in der Grundgesamtheit"
https://de.wikipedia.org/wiki/Inzidenz_(Epidemiologie)
D.h. die Datenbasis, auf der argumentiert wird, ist nicht verlässlich. Repräsentative Testungen wären möglich, werden aber sträflicherweise nicht gemacht.