Zitat:
Zitat von Antracis
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Das ist ein zentrales Thema des Dopings im Spitzensport, darauf zielen anabole Steroide, vor allem aber auch Mittel wie Salbutamol oder die Schilddrüsenhormone. Alle diese Substanzen zielen auch darauf ab, eine katabolen Schutzwirkung zu entfalten. Sprich, trotz eines Energiedefizites mit katabolen Wirkungen diese möglichst gering zu halten, um halt noch mal 2 Kg abzunehmen mit nur minimalem Leistungsverlust.
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Ich würde mal sagen, das
war ein zentrales Thema in vielen Ausdauersportarten, denn ich habe -zumindest im Triathlon, Radsport und Laufsport, also den Sportarten, in denen ich mich ein wenig auskenne- nicht den Eindruck, dass die Nutzung der o.g. Substanzen aktuell eine gravierende Rolle spielen würde.
Der letzte richtig große Dopingskandal im Profiradsport ist mit Froomes Salbutamol- Geschichte mittlerweile auch schon 5 Jahre her, Salazar wurde lebenslang gesperrt und die aktuell beste US-Läuferin, Bronzemedaillengewinnerin Molly Seidel ist was Leistungsentwicklung und Trainingsumfeld angeht sehr unverdächtig zu dopen. Im Dauerthread Doping hier auf TS.de herrscht ziemliche Ruhe in letzter Zeit.
Du hast natürlich recht, dass die von dir aufgezählten Substanzen darauf abgezielt haben, das Leistungsgewicht zu optimieren, d.h. selektiv den KFA zu senken, ohne die so wichtige Muskulatur zu verlieren.
Vor diesem Hintergrund sollte man aber doch eher mal den Körperbau mancher Athleten in der Vergangenheit hinterfragen, wie sie zu ihrem niedrigen KFA bei gleichzeitig hohen Kraftwerten tatsächlich gekommen sind, anstatt Sportler der Gegenwart, die einen normaleren KFA aufweisen mal eben in die Doping-Ecke zu stellen.