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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 21.04.2022, 15:39   #4350
repoman
Szenekenner
 
Registriert seit: 08.02.2009
Beiträge: 921
Zitat:
Zitat von Thomas1987 Beitrag anzeigen
Und was ist daran so unpassend? Sollte es der Westen mit seiner Unterstützung für die Ukrainische Regierung zu weit treiben wird Putin irgendwann die aus seiner Sicht notwendigen Konsequenzen ziehen. Wer etwas anderes glaubt sollte aus seinem Lalaland schleunigst aufwachen.
Da passt doch dieses Zitat aus dem Lobo-Kommentar blendend:

»Weil wir nicht genau wissen, was Russland alles als Kriegserklärung verstehen könnte, habe ich mich entschieden die Spülmaschine heute nicht auszuräumen.«

Was Putin denkt und wie er handelt ist eh reine Willkür. Wenn er wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand steht, ist ihm auch zuzutrauen, dass er die Sanktionen als Kriegserklärung sieht.

Du bist ja offensichtlich der Meinung, dass man bei Putin alles durchgehen lassen muss. Wenn er sagt "Hände hoch" dann ergeben wir uns eben, weil wir ansonsten einen Krieg zu befürchten haben. Wie hat neulich der weise Bösewicht Loki aus Asgard gesagt: Es kann keinen Disput geben zwischen Ameise und Stiefel.

Und wenn man sich tatsächlich wehren sollte, ist man auch noch verantwortlich für den Hunger in der Welt und die Millionen toten Kinder. Mit der Logik könnte man auch argumentieren, dass nicht Russland die zivilen Opfer und Kriegsverbrechen zu verantworten hat, sondern die Ukraine, denn sie hätte ja sofort aufgeben und die Annektion akzeptieren können.
Mancher ist dann noch zusätzlich der Meinung, dass auch Sanktionen nichts bringen und Putins Rache zu befürchten ist.

Die Alternative wäre doch für die Zukunft, dass man sein Militär gänzlich abschaffen kann und wenn einer wie Putin kommt und droht, ergibt man sich eben sofort und zwar bedingungslos.
In Zukunft lebt man immerhin, jedoch ohne Meinungsfreiheit, freie Wahlen, freie Presse, Gewaltenteilung und all die Vorzüge einer echten Demokratie. Und wie man in Russland sieht, ist man vor Gericht der Willkür ausgesetzt.

Arne hatte vor einigen Tagen geschrieben, es entwickelt sich dann eine gemeinsame Gesellschaft und fast schon romantisch: „ihre Kinder gehen in die gleichen Schulen, schauen dieselben Fernsehprogramme, lesen die gleichen Bücher“. Ich denke da sollte man sich dann doch fragen, was sind das für Schulen, Fernsehprogramme und Bücher?

Werden da vielleicht Generationen um ein Leben in Freiheit betrogen? Ich denke man kann auch nicht davon ausgehen, dass es nach Putin besser werden würde wenn er Erfolg hat. Gewaltloser Widerstand wie Demonstrationen, ziviler Ungehorsam, kritische Presse, jegliche Opposition sind zwecklos, weil man dann entweder im Straflager oder auf dem Friedhof landet.

Bevor er abtritt installiert er seinen Nachfolger, der sein „Erfolgsmodell“ fortführt.

Mich würde mal interessieren wie bestimmte Leute hier denken wenn in Deutschland braune Horden mit Unterstützung des Kreml einen Bürgerkrieg anzetteln würden. Ergibt man sich dann auch sofort oder wäre man in diesem Fall zur Verteidigung bereit?
repoman ist offline