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Das Problem mit einer pazifistischen Weltsicht ist eben, dass sie nur solange funktioniert, wie alle mitmachen.
Leider gibt es auf diesem Planeten genug Staaten / Herrscher, die einen fortwährend schwelenden Konflikt mit der Daseinsberechtigung anderer Staaten haben.
Würde es Israel noch geben, wenn sie nicht selber über Atomwaffen und eine "schlagkräftige" Armee verfügen würden bzw. uneingeschränkten Beistand verschiedener anderer Staaten (insbesodnerer der USA) genießen würden?
Daher halte ich den Pazifismus bzw. dessen Zielvorstellung für eine zwar schöne aber trotzdem nur für Utopie.
Auch die von vielen geforderte (hier insbesondere qbz) Demilitarisierung bzw. (überwachte und überprüfte) Abrüstung ist doch letztlich Augenwischerei. Solange das Know How und die technische Möglichkeit Waffen zu produzieren vorliegt, ist es doch ein leichtes im Falle der gewünschten Anwendung binnen weniger Tage ein entsprechendes Waffensystem zu fertigen.
So traurig wie es ist, hilft für "Weltfrieden" nur eine globalisierte militärische Abhändigkeit voneinander, was einen Aggressor umgehend von allen anderen isoliert und andere zum Beistand verpflichtet und damit jegliche Aggression die eigene "Vernichtung" bedeutet. Wirtschaftliche Globalisierung scheint ja dahingehend nicht auszureichen.
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Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
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