Zitat:
Zitat von sabine-g
Wir reden hier aber über Laufen im Triathlon Wettkampf und nicht über Laufen im Laufwettkampf, oder?
Weil wenn ich das für mich analysiere laufe ich im Training deutlich langsamer als im Laufwettkampf.
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Mich interessiert in erster Linie wie das im Triathlon ist.
Aber der Vergleich mit reinem Laufen ist vielleicht trotzdem hilfreich: LD-Mara läuft man aerob, das gilt aber auch für den Solo-Mara. Dennoch liegen da vermutlich ca 15-30min dazwischen. Also ist "aerob" auf jeden Fall eine Range (Binsenweisheit).
Sabine: Tempo IM-Mara < Tempo GA-Trainingslauf < Tempo Solo-Mara
Tridinski: T. GA-Training < Tempo IM-Mara < Tempo Solo-Mara
An den physiologischen Gesetzen dass eine bestimmte Dauer nur aerob geht kommen beide nicht vorbei.
Die Frage ist aber ob man das alles am oberen Ende von "aerob" machen kann oder soll oder wie sich der aerobe Bereich aufteilt.
Was sind physiologisch gesehen die Unterschiede zwischen
(a) oberem
(b) mittlerem / unterem
aeroben Belastungsbereich?
Die Schwellen (IAS, IANS) sind ja keine fixen Schwellen wo du mit Puls 129 drunter bist und mit 131 drüber. Vielmehr sind das Übergangsbereiche. Somit glaube ich dass man da Sicherheitsabstand zu halten sollte, 10 Schläge unter IAS ist besser als direkt dran oder 1-2 drunter.
Da führe ich gerne wieder Scott Johnston an den wir hier im Thread schon mehrfach hatten: You can push your VT1(=IAS) up from below, but you can't pull it up from above.
These: Kapillarisierung, Mitochondrienvermehrung und -kapazitätserhöhung passiert UNTER dem Übergangsbereich IAS besser als irgendwo mittendrin oder am oberen Ende.