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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.02.2022, 21:48   #992
Trimichi
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 7.902
Zitat:
Zitat von JENS-KLEVE Beitrag anzeigen
Mich interessiert, wie die russischen Soldaten beim Vorrücken regenerieren. Die können ja schlecht pennen gehen. Die ukrainischen Kämpfer schon eher. Bei der Witterung waren bestimmt auch die letzten Wochen für die Russen kräftezehrend.
Da ich selbst in Russland war mehrmalig, Vorträge vor Grundschulkindern hielt über Sport usw. mit offener Fragestunde, da gibts Kinder, die haben noch nie einen Europäer gesehen, oder als "Balettttänzer" in Triathlonwinteroutfit einer Militärparade beiwohnte im zweistelligen Minusbereich z.B. und später mit einigen von denen im Mc Donalds abhing, ist das nicht wichtig. Leider. Du müsstest in die Augen von diesen Soldaten sehen. Oder in die der russischen Volksseelen. Dort ist Wahnsinn und die Armut so groß, dass, ich zitiere den "Muchalak" (Kompanieführer btw. Lageraufseher in Deutsch), "Putin alles mit denen machen kann". Sich ein Stück Pizza kaufen zu können, einen Döner oder auch einen Burger ist für die wie das große Los gezogen zu haben. So groß ist dort die Armut, weit schlimmer, da hauen sie dir wegen eines verwertbaren, rostigen Nagels als Ausländer die Birne ein, wenn du irgendwo bist, wo du auf dich alleine gestellt bist und an den oder die Falschen gerätst. Im Hinterland also, wo diese Menschen herkommen, und wo du nur mitm Heli und dann Amphibienfahrzeug hinkommst. Zum Eisfischen z.B.. Hockst dann halt mit Militärs auf der Bude geht nicht anders. Weil Leute werden wegen ein paar Fischen erschossen. Und selbst Autofahren im Hinterland? Ist wie Selbstmord quasi. So ist Russland. Moskau nicht so, klaro. Von daher sind die das gewohnt. Regeneration? Was soll das sein?

Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Weitere Stategiefrage die sich jetzt auch schon zeigt:


Z.b. die Amis im Irak, die haben in Bagdad einfach alles zusammengeschossen,
zumindest Regierungsgebäude, sicher auch viel Infrstruktur
Denen war völlig wurscht ob sie die Iraker in die Steinzeit zurück gebombt haben, jetzt mal bisschen übetrieben.


Der Krieg findet dazu unter der Sicht von 100.000 Handykameras statt.
Ein wichtiger psychologischer Faktor moderner Kriege, ich weiß nicht ob er den auf dem Schild hat. Selbst wenn die Netze down gehen, bleiben die Kameras. Die Filme werden irgendwann im Westen hochgeladen.
Der Gedanke kam mir auch. Man entsorgt wie der Ami im Irak "kostengünstig" die Altbestände.

Wird den Russen egal sein. Und uns? Berichte und Bilder gibt es ja genügend von WW1 und WW", vom Koreakrieg oder auch von Vietnam. Man wusste das es so kommt? Nein, wie denn? Wegschauen gilt jetzt aber auch nicht.

Zudem sehr erschreckend, wie schnell Feindbilder konstruiert werden können. Nimmt man Menschen ihr Händi weg und sie können nach drei Tagen nicht mehr eigenständig denken? Könnte man glauben, wenn man so in den social media surft.
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