Zitat:
Zitat von svmechow
Und bevor nun jemand sagt, dann sei Triathlon eben der falsche Sport: nein, ist es nicht, da ich durchaus auch in der Lage bin, Dinge zu tun, ich ich nicht mag. Die Heldentaten meiner letzten Saison zeigen, dass ich das ganz gut kompensieren kann; ich komme als letzte aus dem Wasser und dann wie der Teufel von hinten aufs Treppchen. Wie vor Jahrzehnten in der Schule: Mathe und Physik setzen sechs, aber exzellent kompensiert mit allem anderen.
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Moin.
Doch, ich sage es trotzdem, auch wenn du wortreich und wortgewandt-unterhaltsam argumentierst: Ich finde schon, dass Triathlon der falsche Sport ist, wenn man Schwimmen hasst. Hassen ist ein starkes Wort, keine Ahnung, ob es wirklich das treffende Wort für deine Abneigung ist.
Aber mir erschließt sich nicht, warum man eine Sportart wählt, bei der man einen (wenn auch für die meisten Hobby-Sportler nicht soo relevanten) Teil hasst. Natürlich haben die viele Triathleten eine stark ausgeprägte Vorliebe für eine Disziplin oder sie mögen eine davon deutlich am wenigsten. Aber hassen? Dann könntest du du einfach Duathlon machen oder Laufwettkämpfe machen und Radrennen. Was motiviert dich, Triathlon zu machen, wenn du einen Teil davon so schlimm findest?
Wenn du aber Triathlon machen willst und das Schwimmen trotz deines Hasses so gut hinbekommst, dass du offenbar Heldentaten vollbringen kannst, dann ist es ja auch OK und du kannst es dabei belassen. Habe ich zum Beispiel mit dem Radfahren so gemacht, als ich vor 30 Jahren mit dem Triathlon begann. Irgendwann störte es mich, dass ich trotz damals ordentlichem Schwimmens und guten Laufens im Triathlon auf keinen grünen Zweig kam, weil ich keine Lust hatte, Rad zufahren und habe mit Radtraining begonnen, das diesen Namen verdiente. Die Lust und Freude kam übers Tun. Heute fahre ich ganz gerne Rad, auch wenn es von den drei Disziplinen wohl nie meine Lieblingsdisziplin wird.
VG
J.