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Zitat von Sonus
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Aber immer wenn ich erkältet oder verletzt bin, breche ich total ein.
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Lass Dich deswegen auf keinen Fall herunterziehen. Du hast ja an den Tagen, wo Du Sport betreibst, offenbar die Ess-Sucht unter Kontrolle, worauf Du stolz sein kannst. Rückschläge kommen bei Süchten vor. Schau eher darauf und überlege, was Du tust, wenn Du es schaffst, die Sucht zu kontrollieren als auf die Rückschläge.
Zitat:
Zitat von Sonus
Mein seit Ewigkeiten existierendes Problem mit Binge Eating kommt dann wider volle Kanne zurück. Ich bin unglücklich, Schaufel bergeweise Süßigkeiten, Käse, Müsli, einfach alles in mich rein, und kann nachts nicht schlafen, wenn ich weiß, irgendwo in der Wohnung ist noch was versteckt. Danach bin ich dann noch unglücklicher und kann am nächsten Tag wieder nicht damit aufhören.
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Okay, ein sich selbst verstärkender Kreislauf. Was fällt Dir an diversen Aktivitäten ein, um den zu unterbrechen, ausser Sport? Was kannst Du tun, um einzuschlafen z.B.? Möglichst alles ganz differenziert und konkret vorher im Kopf durchgehen. Eventuell sich an ein Tagebuch setzen in solchen Situationen, wenn Du ausserhalb der vorher festgelegten regelmässigen Essenszeiten essen holen willst.
Zitat:
Zitat von Sonus
Was für praktischen Lebensweisheiten habt ihr um konstruktiv mit Sportpausen umzugehen?
Ich habe mir für die nächste Erkältung vorgenommen:
Meditation, alles was gemütlich und gesund ist,
Videos über Triathlon schauen um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, im Notfall abends mit Zolpidem abschießen.
Lieber einen Tag mehr als weniger krankschreiben und dann mit Netflix faulenzen und erholen.
Andersrum, wenn mit die Decke auf den Kopf fällt lieber wieder arbeiten.
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Das sind doch gute Ideen. Sicher lassen sich diese Aktivitäten noch erweitern.
Mein Vorschlag wäre jetzt, das zu "trainieren", wenn Du gesund bist. D.h. z.B. eine eintägige Sportpause einzulegen und dann Dein alternativ Programm auszuprobieren, und wenn Du es hinbekommst ohne Essrückfallattacken die Pausentage sukzessive zu erweitern oder z.B. jede Woche einen bis zwei Pausentage mit dem alternativen Programm machen. D.h. warte nicht, bis Du krank wirst, sondern teste deine Alternativen, solange Du gesund bist. Der Schwierigkeitsgrad der Anforderung an Dich sollte in etwa im mittleren Bereich liegen. Nicht zu leicht, nicht zu schwer. Rückschläge können vorkommen, analysieren und wieder versuchen.