Zitat:
Zitat von Hafu
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weitere, wahrscheinlichere Gründe für die Verschleppungstaktik der Regierung:
...eine Impfpflicht würde v.a. der FDP besonders weh tun, in deren Reihen es am meisten Politiker gibt, die damit wortbrüchig ihrern Wählern gegenüber werden würden
--> die FDP ist der wahre Gewinner der Bundestagswahl. Aus unerfindlichen Gründen schafft sie es im aktuellen Kräfteverhältnis der Ampelkoalition seit Monaten, nahezu alle ihre Kernpositionen in politische Realität umzusetzen
... Scholz hat bei Merkel gelernt (oder glaubt gelernt zu haben), dass sich fast alle Probleme durch Aussitzen und Nichtstun lösen lassen
--> nicht dass ich davon überrascht wäre, aber das bestätigt nur alle Vorurteile, die man vor seiner Kanzlerschaft haben musste und gibt eine böse Vorahnung auf die kommende Legislaturperiode. In der Außenpolitik im Verhältnis zu Russland, im Umgang mit NordStream2, in der Frage der neuen EU-Taxonomie zur Einschätzung der Kernenergie und Behandlung von Erdgas ist sein Verhalten ja identisch.
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Ich war die meiste Zeit für eine generelle Impfpflicht. Gründe waren für mich:
- schafft Vertrauen (wenn der Staat das anordnet, wird es schon sicher sein)
- schafft Klarheit und beendet müßige Diskussionen
Mitttlerweile habe ich 3 Impfungen genommen und aus meiner Sicht steht womöglich bald die 4. an. Die Impfung schützt nicht so, wie ich mir das dachte und vor allem wohl zeitlich stark begrenzt.
Darauf aufbauend eine generelle Impfpflicht zu installieren, halte ich mindestens für diskussionswürdig. Wie muss ich mir das vorstellen? 3 Impfungen pro Jahr? Impfung on demand? Das sollte aus meiner Sicht geklärt sein.
