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Greif hat sich ja in seinen Newslettern mehrmals dazu geäußert, wie er sich ein Wintertraining vorstellt, um dann einen seiner Pläne zu wuppen.
Da geht es dann einerseits um durchaus solide Umfänge, andererseits auch schon regelmäßig lange Läufe (teilweise 35er über den ganzen Winter, was ich viel zu viel finde, aber offensichtlich bei manchen Menschen funktioniert) und, vergleichsweise zahme, Intervalle. Alles als Vorbereitung auf die, ja doch sehr harten, Pläne.
Auch die umfangreichen Pläne von z.B. Pfitzinger oder Steffny für die schnelleren Zeiten brauchen halt vorher eine gute Grundlage. Auch die erläutern das aber in ihren Büchern mit Beispielen.
Alternativ, wenn man nicht so eine solide Basis hat, würde ich dass Ganze später halt etwas vorsichtiger gestalten bezüglich verletzungsträchtig langer Läufe und Intensitäten.
Diesbezüglich hat da ja auch Arne mal einen Beitrag gemacht für eine , schon etwas ältere , Triathletin (allerdings mit jahrelanger guter Ausdauer/Laufgrundlage) in ambitionierter Marathonvorbereitung.
Ich persönlich würde als Vorberetung zumindest den Umfang vorsichtig bis auf den Umfang des Marathonplans aufbauen und vor allem häufig laufen, d.h. Mindestens 4 x die Woche. Dann einmal lang und nach und nach auch halblang. Lang wäre 24-28km, je nach Verletzungshistorie. Und ich würde mir die Intervalle anschauen, die im Plan gefordert sind und da entsprechend hinführende Intervalle ab und an einbauen. D.h. Also, wenn z.B. im PLan irgendwann 6 x 1000@3:40 steht, würde ich im Vorfeld schon mal 3-4 x 1000 Anfang @4:00 und später etwas unter. Laufen. Aber immer weit von wirklich hart entfernt. Oder mal TDL im aktuell möglichen MRT, aber eher nur 6-10km, also eine eher zahme Einheit und nicht HMRT.
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