Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Ich sehe hier nun mal die Abwägung Aufwand zu Nutzen, und halte (bei konsequenter breiter Nutzung) die Antigentests für die meisten Fälle ausreichend, um mit 20 % des Aufwands 80 % Nutzen einzufahren. PCR-Tests wären wegen der höheren Zuverlässigkeit in Grenzfällen m.M.n. nur im Umfeld von hoch-vulnerablen Personen (Krankenhäuser, Pflegeheime, ...) als Zusatz sinnvoll. Ich finde, man kann auch unterscheiden, z.B. kostenlose Tests für "notwendiges" (Behördengänge, Krankenhaus-Besuche, ...), selbstbezahlte Schnelltests für "Vergnügen" Theater, Schwimmbad, ... - falls die Kosten in der Größenordnung von 10 € bleiben (oder durch hohe Nachfrage weiter sinken), wäre das zeitweise akzeptabel.
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Hast du den von mir verlinkten Text gelesen?
Man fährt mit den Schnelltest nicht 80% des Nutzens ein, sondern maximal 60%
Grob vereinfach/gerundet könnte man sagen, dass PCR Tests doppelt so gut sind wie Antigentests.
Da ist es für dich ausreichend gut, aber wenn durch eine Impfung das Ansteckungsrisiko um die Hälfte sinkt ist es nicht ausreichend?
Habe ich das richtig verstanden?
Wenn ja, warum muss eine Impfung für dich quasi 100% vor einer Ansteckung von Dritten schützen, beim Test reicht es aber, wenn dieser 60% korrekt ist? Da komme ich nicht ganz mit.
Dann würde mich noch interessieren: Was sind die meisten Fälle?
Ich vermute, dass du nur bei "hoch-vulnerablen Personen" damit meinst. Um bei HaFus Bsp. mit dem Fußballstadion (gerne auch Konzert in einer Halle o.ä.) zu bleiben: Sobald Zuschauer über 60?70? Jahre oder welche mit Risikofaktoren mit dabei sind, müssen sich alle PCR-Testen?
Wie stellst du dir das in der Praxis vor?
Oder willst du die "hoch-vulnerablen Personen" vom öffentlichen Leben bzw. "Vergnügen" ausschließen?