Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
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Ich kann das m von dir verlinkten Text absolut nicht entnehmen, so dass sich die von dir daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen auch verbieten.
Die Behandlungsrichtlinien auf Intensivstationen orientieren sich stets am Wohl der Patienten und an sogenannten Therapie-Leitlinien und gemäß der Leitlinien bei der Versorgung von Covid-19-Patienten hat es sich sogar als deutlich günstiger erwiesen, Covid-19-Patienten eher spät invasiv zu beatmen. Maßgeblich fpr den Zeitpunkt, ab wann man intubiert ist die gemessene Sauerstoffoxigenierung im Blut bei spontaner Atmung mit zusätzlicher Sauerstoffanreicherung der Atemluft.
Von einer Intubation nur, um die Raumluftaerosol-Belastung zu minimieren habe ich noch nie gehört und sie wäre auch virologisch wenig sinnvoll, da zum Zeitpunkt, wo es zu einer gravierenden Lungenbeteiligung kommt (meist zwei bis drei Wochen nach dem Infekt, teilweise sogar später) kaum noch infektiosität beim Patienten vorhanden ist.
Die größte infektiosität besteht in der Replikationsphase des Virus im Mund-Rachenraum, also kurz vor Symptombeginn und in den zwei bis drei Tragen nach ersten Symptomen. ich bin mir sicher, dass wir diese Thematik in diesem Thread schon ein paar mal behandelt haben.