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Zitat von TriVet
Grenzbereiche werden doch inzwischen mit den ganzen Helferlein a la ESC, Spurhalteassistent etc. weiter reduziert, da muss man nicht mehr lernen, ein ausbrechendes Heck einzufangen, zu driften oder dergleichen.
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Nach der Meinung des Lehrers beim Fahrsicherheitsprüfung ist das nur bedingt ein Gewinn. Die Assistenzsysteme fangen vieles ab, was ein Fahranfänger in Probleme bringt, was aber ein geübter Fahrer teilweise noch in Griff bekommen kann. Aber auch mit Assistenzsystemen kann das Auto eine "Ausbrechgrenze" erreichen - dann aber oft mit weniger Vorwarnung, was dann besonders geübte Fahrer braucht, um das noch abzufangen. Der Glaube, wegen der Assistenzsysteme "muss man nicht lernen, ein ausbrechendes Heck einzufangen", dürfte schon vielen zum Verhängnis geworden sein. Das Auto in Notsituationen beherrschen zu können ist immer ein Gewinn. Es wird für oft geringere Grenznutzen ein viel höherer Aufwand betrieben.
Was das Thema Handy angeht, dürftest Du auch Recht haben, wobei ich da erwarten würde, daß es besonders im Stadtverkehr eine Rolle spielt, da man ja dort gefühlt "langsam" unterwegs ist. Ich vermute auch, daß die zunehmende Verlegung von Bedienelementen auf ein Touchscreen generell ein Problem sein kann, da ich dann als Fahrer immer hinschauen muß. In meinem Auto kann ich noch Radio, Lüftung, alles haptisch ohne hinzuschauen bedienen, die Tasten kann man alle erfühlen. In Touchscreen-Autos muß ich eigentlich anhalten, wenn ich einen Sender suche oder die Lüftung neu einstellen will (vom Navi bedienen ganz zu schweigen) - tut sicher keiner.