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Alt 23.08.2021, 08:30   #118
Calrissian666
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.10.2018
Ort: Radolfzell
Beiträge: 317
Endlich wieder Triathlon, endlich wieder eine Startnummer. 19 Monate nach dem letzten Laufevent und sogar 25 Monate nach dem letzten Triathlon durfte ich heute wieder an der Startlinie stehen, vor allem gesund.

In Malterdingen bei Freiburg war ich bereits zweimal auf der Mitteldistanz unterwegs, heute nur eine verlängerte Sprintdistanz bei den Jedermännern. Es war schön viele bekannte Gesichter zu sehen, die man im Laufe der Jahre bei verschiedenen Veranstaltungen kennengelernt hat. Die Umständer der Pandemie lasse ich mal außen vor, ich war froh dass wir überhaupt starten durften.
So ging es auf 700 m schwimmen im Müllersee bei Riegel los und ich hatte mir zum Ziel gesetzt, nicht mehr als 3-4 Minuten auf die Topleute zu verlieren. Das klappte auch super und ich konnte ein Tempo von 1:50 auf 100 m schwimmen, ohne Neopren da Wasser zu warm.Ein kleines Grinsen, ob der Freude konnte ich mir nicht verkneifen, denn meine guten Disziplinen kamen ja noch. Doch irgendwie hab ich sowohl Rad- als auch Laufbeine daheim vergessen. Oder ich hab beim schwimmen schon überzogen.

Aus der Wechselzone raus ging es sehr verwinkelt durch ein Industriegebiet mit vielen feuchten und dreckigen Stellen. Nur kein Risiko 2 Wochen vor Roth. Ich merkte wie ich nicht mal ansatzweise die Wattzahlen treten konnte, die ich mir vorgenommen habe. Dazu ein kleines Malheur mit dem Startnummernband. Da hab ich in der 4. Disziplin, der Vorbereitung, gepennt. Die Strecke in Malterdingen ist sehr Höhenmeterlastig mit 2 Anstiegen auf 32 km. Nach dem ersten Anstieg, lange Abfahrt, auch wieder nass vom Regen in der Nacht, also Gas runter. Allgemein war das Wetter viel besser wie angesagt, lediglich einige Windböen haben es nicht so ganz einfach mit Hochprofilfelgen gemacht. Nach dem zweiten Anstieg hatte ich in der Abfahrt einen Schreckmoment, als ich beim Bremsen aufgrund nasser Hände vom Bremshebel gerutscht bin und fast in die Wallachei geballert bin. Mit viel Körpergefühl konnte ich es aussteuern, vor 10 Jahren hätte es mich gelegt.
Auch der zweite Wechsel verlief gut, der erste Kilometer ging noch gut in 4:00. Leider war die Laufstrecke maximal unattraktiv mit viel Schotter was ich so gar nicht mag. Und irgendwie konnte, wollte ich mich nicht quälen und bin dann auf Schadenbegrenzung ins Ziel. Gesamt 24, AK2, der Abstand zum Gesamterersten war schon riesig, zum AK Sieger nicht, gerade mal anderthalb Minuten. Ärgerlich, aber wenn der Diesel nicht will, hilft alles Jammern nix. Eine gute Generalprobe war es allemal, um zu sehen wo ich muss ich noch Fokus im Rennen legen. 2 Wochen noch Tapern, dann geht die Kanone in Roth ☺️
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