gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage
Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
30.04..-03.05.2026
EUR 199,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Wohin mit dem Vermögen - Cash-Money und Privatsafe vs. Bank und Börse
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 14.08.2021, 17:51   #846
bentus
Szenekenner
 
Registriert seit: 11.06.2012
Beiträge: 1.197
Zitat:
Zitat von Thorsten Beitrag anzeigen
Bei der letzten richtig guten Chance (2009), in dieses Wellenreiten einzusteigen, floss mein Geld noch ins selbst bewohnte Betongold. Als sich später die finanziellen Möglichkeiten ergeben haben, waren die Index-Stände schon so exorbitant hoch, dass ich das Geld lieber in zumindest werterhaltende Rentenfonds gesteckt habe. Die Gefahr, dass von 100.000 Euro nach einem Crash nur noch 50.000 zu Buche stehen, ist mir zu groß. Da akzeptiere ich lieber, dass die 100.000 in Renten irgendwann nur noch 98.000 wert sind.

Wenn z.B. der Dax mal auf 10.000 runterrauscht, bin ich wieder dabei. Vielleicht geht er dann auch noch auf 8.000 runter, aber es wäre innerhalb weniger Jahre zu erwarten, dass er die 10.000 wieder übersteigt.

Aber der Anstieg hält schon viel länger an, als ich es je gedacht hätte. Und irgendwie scheint es eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen, wie es der Wirtschaft in dem Augenblick geht.

Du begehst einige Fehler mit deiner Strategie. Man muss immer anlegen, bei ETFS brauchst du halt einen Anlagehorizont über 10+ Jahre, dann kann man damit quasi kein Geld verlieren. Den Markt timen funktioniert nicht. Das einzige was man relativ sicher annehmen kann, ist dass man über einen langen Horizont mit ETFs im Schnitt ungefähr 7% Rendite macht. Time in the market ist alles entscheidend und wie du gemerkt hast funktioniert deine Strategie nicht. Auch ein -40% Crash tut dann nicht weh. Man darf dann nur nicht verkaufen, aber es gibt Analysen, dass selbst wenn man zum dümmsten Zeitpunkt kauft und zum schlechtesten verkauft, man über einen Zeitraum von 15 Jahren immernoch eine sehr gute Rendite erwirtschaftet.

Deine Strategie berücksichtigt halt nicht die Inflation, bei 3,8% Inflation sind es nicht 98.000 am Ende wegen der negativen Zinsen sondern deutlich weniger an reeller Kaufkraft. Und aufgrund der hohen Staatsverschuldung steigt die Geldmenge drastisch, was zu einer noch deutlich höheren Inflation führen kann. Höhere Zinsen können sich die Staaten nicht leisten.
bentus ist gerade online   Mit Zitat antworten