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Alt 15.03.2007, 13:42   #30
dude
Bunte-Tussi des Triathlon
 
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Registriert seit: 07.03.2007
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Zitat:
Zitat von Doclaw Beitrag anzeigen
Aufgabe jeden Anwalts, ist die Anwendung geltenden Rechts. Diese Ansicht vertrete ich aber nicht als darauf angewiesener "Junganwalt", der als Feld-, Wald-, Wiesen(sport)anwalt seine Brötchen verdienen muß (dude, Hengeler ist Dir sicher ein Begriff...) und sich deshalb jeder Moral entsagt. Wie ich bereits ausführte, sehe ich auch die moralische Ebene. Das ich das nicht zum Thema meiner wissenschaftlichen Tätigkeit gemacht habe, ist nun mir selber überlassen und läßt Spielfelder für andere....

Um´s diesbezüglich auf den Punkt zu bringen: Ich bin kein besserer oder fairerer (unmögliches Wort) Sportler, wenn ich jeden Tag durch den (Medien-)Wald renne und allen erzähle, dass nur ich nicht dope und die anderen eh alle "zu" sind. Es muss akzeptiert werden, dass sich jemand zu den geltenden Regeln bekennt (wie mein Bruder) und damit basta. Es zeugt eben gerade nicht von Professionalität, wenn man ständig Selbstverständlichkeiten bzgl. der eigenen Person kundtut und negativ über andere schwafelt.

Ich bezweifle ja wohl kaum, dass es die Pflicht eines Anwalts ist, geltendes Recht anzuwenden. (OT: hast Du die Wahl, welche Faelle Du in Deiner Grosskanzlei bearbeitest?)

>>Das ich das nicht zum Thema meiner wissenschaftlichen Tätigkeit gemacht habe, ist nun mir selber überlassen und läßt Spielfelder für andere....

absolut. ich kritisiere das aus den oben aufgefuehrten Gruenden dennoch. zur erinnerung: ich hatte das "verschwendung von talent" genannt.

nochmal zu Max: ein wenig mehr Weitblick haette ich Dir da schon zugetraut. Es geht ja nicht um ein Kundtun von "Selbstverständlichkeiten bzgl. der eigenen Person" oder "negatives schwafeln ueber andere". Es geht um das Beziehen einer klaren Position und die Entwicklung einer Strategie mit dieser Problematik offensiv umzugehen. Dabei geht es weder um die eigene Person, noch um konkrete Dritte. Ich bin - ich sage es erneut - der Ansicht, dass ein muendiger und intelligenter Profi-Sportler heute eine gesellschaftliche Verantwortung traegt, sich zu positionieren. Der egozentrische Selbstverherrlicher mit dem alleinigen Focus auf seine sportliche Leistung ist heute eben nicht mehr gefragt, auch wenn das sicherlich mal anders war. Wer sich dem Profisport aussetzt, sollte darin eben auch eine
Verantwortung sehen. Ich sehe Zeiten kommen, in denen die Gesellschaft ebendies fordern wird, sofern Hochleistungssport nicht vollends zum Zirkus verkommt.

Gruss
dude
dude ist offline   Mit Zitat antworten