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Zitat von TobiBi
Besser würde es aussehen, wenn bidirektionales Laden ein Deutschland endlich erlaubt werden würde. Dann hätte man einen fahrenden Stromspeicher, der ggf. nachts dann den Hausbedarf abdeckt. Für uns wäre das ideal, da das Auto meist rumsteht.
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Wenn man das KFW Förderprogramm für den Speicher genutzt hätte, dann wäre die Spitzenleistung der Anlage auf 50% gedrosselt worden.
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Wenn das Auto selten bewegt wird, mag es funktionieren. Wenn ich aber häufiger auch ungeplant los muß, dann müßte das Auto zumindest beim Einparken automatisch sich ans Hausnetz ankoppeln können. Jedes Mal Stecker rein/raus, Kabel aufräumen, etc. macht es nicht gerade praktikabel, wenn ich das Auto für die Funktion "flexible, schnell verfügbare Mobilität und Transportkapazität" habe.
Ich würde überhaupt eine völlig autarke Lösung vorziehen, bei der mir keiner vorgibt, wie ich mein Strom wofür einsetze, oder gar meine Spitzen drosselt - das bräuchte aber wirtschaftliche Speicherlösungen, die auch mal die 2 - 3 Wochen Winter mit minimalem Ertrag überbrücken.
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Zitat von TobiBi
Faktor 30-60 zwischen Sommer und Winter ist Unfug - auf den einzelnen Tag betrachtet mag der Faktor ja stimmen, aber im Monatsschnitt nein - außer in sehr schneereichen Gebieten.
Ich habe eine 9,6 kWp Anlage auf dem Dach, die erzeugt an top Tagen rund 65 kWh Strom, an schlechten Wintertagen 1 kWh (und wenn es Schnee hat natürlich 0).
Aber im schlechtesten Monat (Jan. 2021) habe ich bzw. die Anlage 240 kWh Strom produziert, im besten (Apr. 2020, da war kein einziger Tag bewölkt) 1600 kWh. Somit liegt der Faktor im Schnitt bei 1:7.
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Im Schnitt mag das stimmen; aber ich brauche die Ladung nicht im Schnitt, sondern ggf. jeden Tag, nach Bedarf und nicht immer lange planbar, also muß die Tagesleistung ausreichen, wenn ich auf PV bauen will.