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Zitat von Matthias75
Ein solches Aggregat läuft vermutlich mit einer definierten Drehzahl und Leistung. Wirkungsgrad und Abgasnachbehandlung sollten sich somit wesentlich besser optimieren lassen als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, das ständig wechselnde Lastverhältnisse hat.
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Die Idee gab es in den 80ern bereits schon; damals wurden sogar mini-Gasturbinen als Kernagreggat im Gespräch, weil die bei einer festen Drehzahl besonders effektiv sein können. Am Ende ist aber der Zusatzaufwand (Komplexität, Technik, Gewicht) dem einfachen Diesel-PKW finanziell und bzgl. ressourcenverbrauch immer unterlegen, und der Gewinn bzg. Abgase ist auch überschaubar.
Zitat:
Zitat von Matthias75
Zudem wäre ein solches Aggregat, wenn denn man die Strominfrastruktur vorhanden ist, wesentlich leichter entfernen als die entsprechende Anzahl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Wen aktuell ein Neuwagenkauf ansteht, wäre der Anreiz, ein E-Auto zu kaufen. Wenn der Fahrer jetzt einen Verbrenner kauft, weil die Ladeinfrastruktur nicht vorhanden ist, ist der Zug für mehrere Jahre abgefahren (vorausgesetzt, der Kunde kauft nicht alle zwei Jahre ein neues Auto).
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Die Schwachstelle dieses Arguments habe ich fett hervorgehoben. Details dazu findest Du reichlich in der
aktuellen Bewertung des Bundesrechnungshofs zur Energiewende. Auf eine so unsichere Basis blickend die Menschen zur kompletten Umstellung auf Elektroautos zu drängen halte ich für höchst riskant.