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Zitat von keko#
Ich sehe es so, dass man technische Hilfsmittel dort einsetzt, wo sie dem Schüler auch wirklich etwas bringen. Manchmal ist es so, dass die technischen Hilfsmittel ablenken, Zeit kosten und gar nicht nötig sind.
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Zitat von KevJames
Guter Punkt. Technik ist ein nützliches Hilfsmittel an einigen Stellen - nicht mehr und nicht weniger.
Wichtiger noch sind Fachwissen, sowie didaktische und pädagogische Fähigkeiten. Noch wichtiger Spaß am eigenen Fach, daran es anderen beizubringen und das Interesse an jungen Menschen (Stichwort: Lebenswelt).
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+1!
Ich erinnere mich mit Grausen an Schulungen, bei denen Beamer und Powerpoint - natürlich mit sämtlichen optischen und akustischen Animationen, die Powerpoint damals zu bieten hatte - verwendet wurden, nur weil man's könnte.
Natürlich gab es auch gute Powerpoint-Präsentationen. Allerdings waren die besten Schulungen die, bei denen möglichst wenig Folien und möglichst wenig Schnick-Schnack verwendet wurden, einfach, weil der Dozent seinen Stoff auf ohne gut rüber bringen konnte.
Ich hatte vor drei Jahren noch eine Schulung, bei der der Dozent, der schon längst in Rente war, für einen Kollegen eingesprungen ist und seine Schulung komplett mit Overhead-Folien gehalten hat. Hat der Qualität keinen Abbruch getan, außer, dass einige Folien nach 30 Jahren etwas verblasst waren...
Ich bezweifle nebenbei, dass ein Handy ausreicht, um zu Hause konzentriert Homeschooling zu machen. Für die gelegentliche Kommunikation zwischen Schüler und Lehrer ist es vielleicht ausreichend. Für dauerhaften Unterricht - der auch noch etwas bringen soll - braucht es mehr.
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Zitat von KevJames
Was ich hier wieder an pauschalen Urteilen und Übergeneralisierungen lesen durfte, da bereue ich es hier überhaupt wieder hereingeschaut zu haben.
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+1!
Natürlich gibt es Lehrer, für die alles neue Teufelswerk ist. Die gibt es aber auch in andere Berufen.
Ohne Corona und die durch den Home-Office-Zwang Beschleunigung der Einführung des Papierlosen Büros würden einige Kollegen weiterhin komplett in Papier arbeiten. Das hat aber nichts damit zu tun, dass diese Kollegen schlechtere Arbeit machen. Genauso ist es bei Lehrern. Sie machen sie auch anders. Und im direkten Gespräch mit den Kollegen bekommt man häufig auch ein Verständnis dafür, warum sie einiges ablehnen.
Ich kenne z.B. einen Lehrer, der sich auch extrem schwer tut mit Home-Schooling, einfach, weil für ihn der direkte Kontakt und die direkte Zusammenarbeit zu den Schülern zu seinem Berufsverständnis dazu gehört. Das fehlt dem gerade extrem.
M.