Zitat:
Zitat von Hafu
Das Ganglion ist eine Zyste. Die kann man nicht entfernen, sondern man entfernt eben (bei entsprechend hohem Leidensdruck) den Teil des Meniskus, in dem die Zyste liegt.
Der Meniskus ist eine sehr wichtige Struktur für das Kniegelenk und es macht Sinn, möglichst viel davon für das Gelenk als Stoßdämpfer und Kongruenzverbesserer zu erhalten.
Da du wie du geschrieben hast, vor 6 Jahren schon eine Meniskusoperation hinter dich bringen musste, bei der höchstwahrscheinlich schon ein mehr oder minder großer Anteil an Meniskusstrukturen entfernt worden ist, solltest du dir drei mal überlegen, ob du erneut deinen Meniskus verkleinern lässt.
Nur um mehr als 70 Wochenlauf-Kilometer zu verkraften erscheint mir (als jemand der Ausdauersport durchaus sehr positiv gegenüber steht) kein nachvollziehbarer Grund, aber da mit Arthroskopien gut Geld verdient wird, habe ich keine Zweifel, dass du einen Operateur findest, der den Eingriff erledigt.
Wenn man deine relativ unpräzisen Angaben interpretiert (hast du auch irgendwo geschrieben, wo genau, d.h. in welcher Meniskussturktur, sich das Ganglion befindet und von wann die letzte NMR-Untersuchung des Kniegelenks stammt) scheinst du Ende November noch weitgehend schmerzfrei gewesen zu sein, so dass die Symptome also maximal 4 bis 5 Wochen bestehen.
Wie lange du schon Sportpause gemacht hast (also auch kein sportiches Radfahren) schreibst du überhaupt nicht. Deutiich weniger als 2 Monate Symptomdauer und noch kein ernsthafter Versuch einer konservativen Therapie bei einem Problem, das du zuvor offensichtlich über Jahre gut im Griff gehabt hast, ist eine sehr schlechte Begründung um sich einem solchen Eingriff, dessen Folgen unumkehrbar sind, zu unterziehen.
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Dann hole ich mal ein wenig nach, was ich vllt. nicht zu Beginn erwähnt habe und bitte Dich mir nachdem vllt. nochmal zu antworten.
Der Eingriff am Meniskus war vor 6 Jahren ja, nach der OP habe ich zu schnell und zu ungeduldig ( vllt auch Nichtwissen ) mit der Arbeit begonnen.
Daraus entstand irgndwann das Ganglion, was ich ignorierte und der Chirug nicht behandelte, sondern sagte :" Das geht von alleine weider weg "
Nun ich betreibe seit dem gleichem Jahr Triathlon von Volks bis Mitteldistanz unter 5h den Triathlon. War vor dem Triathlon nur im Kraftsport unterwegs und wenig Anfang 2000 mal auf der Marathonstrecke 3x, was aber noch ohne Plan bislang lief.
Seit 2018 immer noch unterschwellig traten Schmerzen am Meniskus-Ganglion auf und ich ignorierte es. Die Schmerzen stiegen an und waren 2019 nicht mehr zu halten.
Ich entschied mich zum Arzt , MRT, 2. Meinung in der Uniklinik. Diagnose:
Außen Meniskus muss gemacht werden und dabei wird das Ganglion mit entfernt.
Ich wollte doch keine OP so schnell und habe Lösungen und Ursachen gesucht:
Physio, Osteopathin, Chiropraktor - Sitzungen, Bikefitter / Radeinlagen, Biomechanik beim laufen anaylsieren lassen etc. Volle Palette.
Diagnose: senk-spreiz-plattfuß, leichte Wirbelsäulen-Skoliose, Beckenschiefstand dadurch/Beinlängendiff., schlechter Laufstil usw.
Jetzt zu meinen Umfängen und deinen Rat dazu, welchen ich sehr gespannt bin und ich ja hier schreibe um Meinungen zu bekommen etc.
2018 Swim 100km / 3000km Bike / 800km run
2019 Swim 110km/ 5000km Bike / 1000km run
2020 Swim 130km / 8000km Bike / 1050km run
Das Leiden war also immer präsent aber nie so stark, wie es jetzt akut der Fall ist.
Ich 70-80km im Monat nicht Woche. Der Auslöser für diese Schmerzen waren die Erhöhung des Umfangs meines Trainers von 80km auf 168km im November 2020.
Seitdem kann ich nicht mal mehr richtig Rad zur Arbeit fahren und spazieren gehen im Alltag.
Physio gehabt, Entzündungshemmende Mittel und Anwendungen ohne Erfolg den Schmerz zu lindern. Kann noch arbeiten und Gymnastik etc. machen.
Am Donnerstag jetzt 07.01.2021 habe ich ein Gespräch mit dem Orthoädie-Arzt.
Über eine Rückmeldung würde ich mich dazu freuen und auch Ergänzungen geben, falls ich noch etwas heute Morgen vergessen haben sollte.
