Zitat:
Zitat von Stefan
Auch Psychotherapie funktioniert bei hohen Fallzahlen nicht gut. Bei Erwachsenen kann die Telemedizin noch einen Teil abdecken, aber bei Kids hört es da schon wieder auf.
Die Wirtschaft kann mit hohen Zahlen auch nicht gut leben.
Wie sieht denn Deine Lösung aus?
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Den von manchen Psycholog_innen geforderten kollektiven Bewusstseinsschub auslösen? Falls das ginge. Der Machtphilosoph Machiavelli hat zwar geschrieben, dass die Menschen "selten von sich aus Gutes tun und es daher der Furcht bedarf", sinngemäß. Wir haben aber alles, alle haben zu essen, ein Dach über den Kopf usw. Auch daher sollte man diese Denke mal überdenken, imho. Wäre auf jeden Fall notwendig in Sachen Erderwärmung / CO2 Emissionen. Meine Lösung: den menschlichen Faktor anders gewichten.
Im Zusammenhang mit der Klimakrise illustriere ich dieses an einer Naturkatastrophe, zumindest versuche ich das: bei einem Erdbeben wird eine größere Stadt verwüstet. Es ist Sommer, die Trinkwasserversorgung bricht zusammen. Lass' es von mir aus Sacramento oder gleich Los Angeles sein. Experten des Katastrophenschutzes haben berechnet, dass alle überleben können oder 90% der Bevölkerung sterben. Es stehen Tankwagen mit Trinkwasser bereit. Daran hängt alles in den nächsten Tagen. Man berät im Krisenstab, ob die Menschen durchdrehen oder sich geordnet in Schlange zur Trinkwasserausgabe anstellen. Letzteres ist nur über den sog. menschlichen Faktor möglich. Angst schüren, Panik verbreiten oder auch Hetze (kollektive Massenpanik => Machtphilosophisches machen, ich umschreibe das mal so) führen dazu, dass es zu Tumulten kommt, die Tankwagen mit dem überlebensnotwendigen Trinkwasser im Chaos verloren gehen und/oder überfallen werden.
Frage an dich: warum steuert die Wirtschaft nicht gegen?