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Ich glaube die Nacht hat vor allem eins gezeigt - das Konzept TV Debatte ist eines aus den Zeiten des linearen Fernsehens. Aus einer Zeit in der nicht via Twitter regiert wurde.
Heute läuft doch seit Monaten eine Echtzeitdebatte via Social Media - jeder Schritt wird sofort von der Gegenseite kommentiert.
Heute Morgen hieß es bei der Tagesschau, dass nur noch 14 Prozent der US Bürger unentschieden sind. Für den Rest war die Debatte eh irrelevant bzw predigen vor den bekehrten. Egal was Trump sagt, seine Anhänger findens toll, der Rest ist noch ein bischen mehr angewidert (stand back and stand by) - am Wahlausgang ändert das nichts.
Was den 03. November entscheiden wird, ist die Mobilisierung der Lager - wer kriegt mehr Leute von seiner Seite dazu bewegt trotz pandemie, trotz Misstrauen dem Wahlsystem gegenüber, trotz US Postal Thematik die Stimme abzugeben.
Und dann, Gott oder wer auch immer bewahre, was passiert bei einem knappen Sieg für Biden? Selbst wenn Trump die Niederlage einsieht, er wird wohl kaum die Proud Boys und co, alle bis an die Zähne bewaffnet, dazu aufrufen Biden eine Chance zu geben...
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